Rund tausend Freiwillige sorgen für Verkehrssicherheit und den reibungslosen Ablauf des Rennens im Zeller See, auf den Rad- und Laufstrecken, sagt Renndirektor Patrick Schörkmayer: „Die sind das Herz der Veranstaltung. Es würde ohne die Freiwilligen nicht funktionieren. Sie versprühen auch diese unglaublichen Emotionen und die Gastfreundschaft der Bevölkerung."

Harte Informationsarbeit über Straßensperren
Die größte Herausforderung für die im Bezirk ist der Radbewerb. Von Zell über Dienten und Filzensattel geht es vom Mitterpinzgau dann sogar noch ein Stück in den Oberpinzgau hinein. Das führt zu zahllosen Straßensperren – im Web seit langer Zeit nachzulesen auf Deutsch, Englisch und Arabisch.
Hier finden Sie die genaue Auflistung der Straßensperren …

Einzelne Urlauber versäumten schon Flüge
Ausnahmen bei den Straßensperren gibt es nur für dringende Kranken- und Verletztentransporte. Das führt vereinzelt zu Unmut und Protesten aus der Bevölkerung. Urlauber sollen sogar schon Flüge deswegen verpasst haben. Die Informationsarbeit sei heuer weiter verstärkt worden, sagt Tourismusdirektorin Renate Ecker in Zell am See: „Wir haben Postwurf gemacht, es wurde im Radio gesendet. Die Gemeinden und die Hoteliers haben informiert. Wir haben hier viele Schritte gesetzt."
Lokalmatador Hollaus wieder bestens in Form
Beim Zeller Ironman nimmt auch der Salzburger Lukas Hollaus wieder teil. Er wurde Zweiter im Vorjahr. Dann folgte der Sieg bei der Staatsmeisterschaft zuletzt in Obertrum (Flachgau). Seit er seine Karriere offiziell beendet hat, laufe es erst so richtig gut, schmunzelt der Pinzgauer: „Wahrscheinlich das die Lockerheit. Das Radfahren, Schwimmen und Laufen ohne Druck. Ich habe Riesenspaß, und ich liebe die Herausforderung."
1,9 Kilometer schwimmen, 90 Kilometer auf dem Radl und am Ende noch einen Halbmarathon. Das ist der Ironman 70.3 von Zell.