Adventlicher Blütenzauber

Es ist wie beim Murmeltier – Jahr für Jahr tauchen sie ganz plötzlich in den Gärtnereien und Gartencentern auf, die Adventblumen. Die beiden wichtigsten Pflanzen sind der Weihnachtsstern und die Christrose.

Weihnachtsstern tradtitionell

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Weihnachtsstern

Weihnachtstern oder Euphorbia pulcherrima

Er ist der Klassiker unter den Weihnachtspflanzen. Ursprünglich in Mexiko daheim, eroberte der rote Stern mit dem dunkelgrünen Laub in diesen Tagen die Wohnungen. Die Pflanze ist aber auch botanisch interessant, denn die roten Hochblätter sind keine Blüten, nur die ganz kleinen „Kugerl“ in der Mitte sind die Blüten.

Weihnachtsstern in pink und weiß

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Weihnachtsstern in den modernen aktuellen Farben

Sendungshinweis

„Garteln in Salzburg“, 30.11.2017

Sie sind auch das geheime Zeichen dafür, ob die Pflanze frisch ist. Fehlen sie, ist schon das Ende der Blütezeit nahe. „Euphorbia pulcherrima – die allerschönste Wolfsmilch“, wie sie botanisch heißt, ist eigentlich anspruchslos, wenn man zwei Dinge beachtet: Niemals kalte Zugluft, auch nicht beim Transport und keine Staunässe. Normale Zimmertemperatur und alle drei, vier Tage ein wenig gießen – dann gibt es die Blüten bis lange nach Weihnachten.

Schneerose

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Die Christrose

Christrose oder Helleborus niger

Seit einigen Jahren ist die Christrose der Renner im vorweihnachtlichen Blumengeschäft. In allen Größen werden die an sich bei uns heimischen Schneerosen angeboten. Intensive Züchtungen bringen nun schon in der Vorweihnachtszeit herrlich strahlend weiße Blüten – und das in extrem großer Menge.

Christrose

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Christrose

An sich ist diese Pflanze sehr anspruchslos, allerdings ist sie keine wirkliche Zimmerpflanze. Für einige Tage kann man damit ein Festtagszimmer schmücken, doch richtig wohl fühlt sie sich im Freien. Daher sollte man sie als Dekoration bei der Haustür aufstellen, da fühlt sie sich wohl und blüht wochen- bzw. monatelang.

Nur wenn es extremen Frost, also jenseits der Minus 10 Grad gibt, sollte man sie in einem frostfreien Raum, z.B. die Garage aufstellen. Die Blütenknospen könnten sonst abfrieren. Im Garten ausgepflanzt lieben die Schneerosen (Helleborus niger) einen kalkhaltigen Boden mit einer dicken humosen Schicht, zum Beispiel aus gehäckselten Blättern. Fühlen sie sich wohl, dann blühen sie jahrzehntelang – im Garten meist ab Februar.

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Adventlicher Blütenzauber

Jahr für Jahr tauchen sie ganz plötzlich in den Gärtnereien und Gartencentern auf, u.a. der Weihnachtsstern und die Christrose.

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