Auf den Spuren der Grafen von Plain

Die Reihe 119 Plätze, 119 Schätze führt nach Großgmain (Flachgau). Die Gemeinde hat die Plainburg als ihren größten Schatz nominiert. Die Ruine ist eine der ältesten und eindrucksvollsten Burgruinen Österreichs.

Hoch über Großgmain thront die ehemals mächtige Plainburg. Sie war die Stammburg der Grafen von Plain und ist das Wahrzeichen von Großgmain. Die Burg bekam auch den Spitznamen „Salzbüchsl“, das sollte zum einen an die kastenartige Form erinnern, zum anderen „dass die Plainer-Grafen ihren Reichtum aus dem Salz aus Reichenhall bezogen haben“, sagte Johannes Lang, Stadtarchivar von Bad Reichenhall (Bayern).

Plainburg
ORF
Die Plainburg ist auch bekannt als „Salzbüchsl“

Burgruine steht unter Denkmalschutz

Die gut fünf Meter hohen und knapp eineinhalb Meter dicken Mauern stehen allesamt unter Denkmalschutz. Für damalige Verhältnisse muss es aber schon eine durchaus mächtige Burg gewesen sein, sagte Archivar Lang.

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Die Plainburg in Großgmain

Die Gemeinde Großgmain hat die Plainburg als ihren größten Schatz nominiert.

Von Frühling bis Herbst geöffnet

Seit den alten Grafen von Plain im Mittelalter hatte die Burg viele Herren, nach einem Tausch Forstrechte gegen Burgruine durch Peter Lanners Vorfahren ist die Plainburg heute Privatbesitz. Der Schatz Großgmains steht aber von Frühling bis Herbst für jedermann offen.

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