Schmittenhöhe: Baubeginn für neue Gondelbahn

In Viehhofen (Pinzgau) haben die Bauarbeiten für eine neue Gondelbahn auf die Schmittenhöhe begonnen. Ein wichtiger Schritt für den geplanten Zusammenschluss der Skigebiete Zell am See und Saalbach (Pinzgau). Bis dieser aber realisiert wird, dauert es noch mindestens vier Jahre.

Am Freitag fand in Viehhofen der Spatenstich für den Zell am See Express auf die Schmittenhöhe statt, die Gondel befördert damit ab nächstem Jahr die Skifahrer auch wieder zurück auf den Berg, wo bislang nur eine Abfahrt nach Viehhofen hinunter möglich war. Die neue Gondelbahn ist ein weiterer Schritt für den Zusammenschluss der Gebiete Zell am See und des Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn. Im Dezember 2019 soll der Zell am See Express auf die Schmittenhöhe fertiggestellt sein. Die Kosten belaufen sich derzeit auf 25 Millionen Euro.

Zusammenschluss dauert noch mindestens vier Jahre

Großes Ziel in Viehhofen ist, das Skigebiet an den Skicircus im Glemmtal anzubinden. Der dafür nötige Lift ist zwar geplant, es fehlen aber auch noch eine entsprechende Piste und ein Speicherteich, sagte Erich Egger, Vorstand der Schmittenhöhe-Bahn. „Hier sind die Kollegen noch dabei, einen passenden Platz für einen Speicherteich zu definieren. Wenn das positiv erledigt wird, dann kann man auch die Bahn bauen und dann ist der Zusammenschluss in vier Jahren realisierbar.“

Saalbach investiert auch in andere Bahnen

In Saalbach-Hinterglemm werden währenddessen andere Seilbahnprojekte umgesetzt. So werden zum Beispiel rund 30 Millionen Euro in die neue Kohlmaisbahn investiert. Den gemeinsamen Zug zum Tor sieht Egger aber nach wie vor aufrecht. „Wir führen seit vielen Jahren Gespräche mit Saalbach zu diesem Projekt. Immerhin entsteht dann das größte zusammenhängende Skigebiet Österreichs“, sagte Egger. Laut dem Vorstand der Schmittenhöhe-Bahn ist auch dem Glemmtal der Zusammenschluss der beiden Skigebiete wichtig.

TV-Bericht aus „Salzburg heute“ über den Baubeginn im Mitterpinzgau