Residenzplatz-Pflaster: Erster Bauabschnitt fertig

Seit Februar wird am Residenzplatz in der Stadt Salzburg gebaut und die Randflächen des Platzes bepflastert. Nun ist man rechtzeitig vor Festspielbeginn mit dem ersten Bauabschnitt fertig geworden. Im Herbst wird wieder weitergebaut.

Jahrelang wurde diskutiert über die Umgestaltung des Residenzplatzes. Die Bauarbeiten selbst sind deutlich schneller gegangen. Obwohl es auch dabei Probleme und Schwierigkeiten gegeben hat, etwa ein Kastanienbaum der bei den Grabungsarbeiten schwer beschädigt wurde - mehr dazu in: Wurzelbehandlung für Residenzplatz-Kastanie (Salzburg.ORF.at; 27.4.2018)
Nun sind die Bauarbeiten am ersten Bauabschnitt aber vorerst beendet.

Tausende Pflastersteine wurden verlegt

Fast ein halbes Jahr lang wurde gearbeitet, über 5.000 Quadratmeter Pflastersteine wurden verlegt, sagt Projektleiter Wolfgang Bacher: „Es ist ein Granitstein der sich durch eine besondere Festigkeit und Härte auszeichnet, dagegen eine sehr geringe Wasseraufnahme aufweist. Letzteres ist wichtig weil der Frost bei uns hier immer wieder eine Rolle spielt.“

Neues Pflaster Residenzplatz

ORF

Das Ergebnis vieler Diskussionen - Das neue Pflaster am Residenzplatz

Jahrelange Diskussionen um Gestaltung

Den Bauarbeiten gingen jahrelange Diskussionen über die Neugestaltung voran. Dass die Pflasterarbeiten jetzt pünktlich vor den Festspielen fertig sind, erfreut die zuständige Baustadträtin Barbara Unterkofler (NEOS): „Es ist einfacher gewesen hier auf dem Residenzplatz zu pflastern als beispielsweise in schmalen Gassen weil wir genügend Platz haben um etwa auch den Verkehr vorbeileiten zu können und natürlich ist es auch entscheidend, dass hier alle Beteiligten gut mitspielen,“ sagt Unterkofler.

Erster Bauabschnitt fertig

Nach jahrelangen Diskussionen hat der Residenzplatz sein neue Pflaster erhalten. Tausende Granitplatten wurden verlegt

Bisher zweieinhalb Millionen Euro investiert

Im Oktober werden die Bauarbeiten am Residenzplatz fortgesetzt. Noch vor Beginn des Christkindlmarktes wird ein neuer Fiakerplatz an der Nordfassade des Doms errichtet. Bisher hat die Stadt zweieinhalb Millionen Euro in den Umbau des Residenzplatzes investiert.