NEOS fordert Stadtstrand für Salzburg

Der Sommer ist vorbei und das NEOS in der Stadt Salzburg wünscht sich einen Strand. Dieser soll am Salzachufer beim Volksgarten auf einer Länge von 250 Metern entstehen und den Salzburgern als Naherholungsgebiet dienen.

Wien, München und Berlin haben es vorgemacht - jetzt soll Salzburg nach NEOS-Willen nachziehen. Die Gemeinderatsfraktion will am Ignaz-Rieder-Kai beim Volksgarten einen Stadtstrand anlegen. Eine günstige Gelegenheit für den Bau wäre die Errichtung des neuen Hochwasserschutzes, der für Ende dieses Jahres vorgesehen ist.

Salzachufer beim Volksgarten in der Stadt Salzburg

ORF

Der Stadtstrand soll entlang des Ignaz-Rieder-Kais - hier im Bildvordergrund - entstehen, fordern die NEOS

Für den Hochwasserschutz müsse ohnehin die ganze Uferböschung in dem Bereich umgestaltet werden, sagt NEOS-Gemeinderätin Kornelia Thöni: „Der Radweg und der Fußgängerweg kommen direkt ans Ufer. Die Leitplanke kommt weg. Das Ufer wird abgeflacht und hier könnte sich eine ebene Liegefläche ergeben, die man mit Sand auffüllen könnte“, sagt Thöni.

Strand mit Bar und Liegeflächen

Rund 250 Meter lang wäre dieser Strand, auch eine gastronomische Bewirtschaftung wäre denkbar. Mit Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) habe man bereits gesprochen. Er unterstütze die Idee, sagt NEOS-Gemeinderätin Thöni: "Das Konzept muss aber erst mit dem Wasserbauamt, dem Bund und der Stadt abgesprochen werden

Was der Strand kosten soll, ist noch völlig unklar. Dafür bezahlen müsste das jedenfalls die Stadt. Von mehreren zehntausend Euro Mindestkosten ist die Rede. Frühestens nächsten Sommer könnte die Idee umgesetzt werden.

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