Festspielpräsidentin Rabl-Stadler zu Gast

Wenn in Salzburg von der „Frau Präsidentin“ gesprochen wird, dann ist Helga Rabl-Stadler gemeint. Sie wird nun bald 70. Im Radio Salzburg Cafe erzählte die Festspielchefin aus ihrem privaten und beruflichen Leben.

Helga Rabl-Stadler wurde am zweiten Juni 1948 in Salzburg geboren. Schon mit 14 Jahren wusste sie: sie will Journalistin werden. Dabei war ihr damals noch gar nicht bekannt, dass der mächtigste Medienmanager der damaligen Zeit, ORF Generalintendant Gerd Bacher, ihr leiblicher Vater war. Das sagte man ihr erst im Alter von 21 Jahren. Im Radio Salzburg Cafe erinnert sie sich daran, dass das eines der härtesten Jahre ihres Lebens war.

Erste Journalistin mit politischer Kolummne

In den 1970er-Jahren war Helga Rabl-Stadler die erste Frau in Österreich, die in einer Tageszeitung eine politische Kolummne schrieb. Später kehrte sie nach Salzburg zurück und übernahm das Modegeschäft ihrer Mutter. Ressmann-Moden war viele Jahre ihr Lebenszentrum.

Helga Rabl-Stadler

Salzburger Festspiele / Doris Wild

Rabl-Stadler blickte im Radio Salzburg Cafe auch auf ihre Zeit als Politikerin zurück. Sie war früher auch Präsidentin der Salzburger Wirtschaftskammer und Nationalsratsabgeordnete für die ÖVP. In dieser Zeit setzte sie sich für flexible Arbeitszeiten und längere Ladenöffnungszeiten ein.

Sendungshinweis

Radio Salzburg Cafe am 3.6.2018 von 8.00 bis 10.00 Uhr

Warum sie ihre Arbeit liebt, aber dennoch kein Workaholic ist, warum es ihr nie wirklich gelang, männliche Beschützerinstinkte zu wecken, und sie das manchmal schade findet, warum sie Probleme immer mit sich selbst ausmacht, darüber und über vieles mehr plauderte die Salzburger Festspielpräsidentin mit ORF-Moderatorin Gabi Kerschbaumer.

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