Mehr Sicherheit für Energiesysteme

An der Fachhochschule Salzburg in Puch (Tennengau) gibt es ein neues Zentrum für „sichere Energieinformatik“. Dabei geht es um Forschung, die die Computersysteme der Energieversorgung gegen Hacker und den Missbrauch von Kundendaten absichern soll.

Strom ist laut vielen Fachleuten das neue Öl. Er soll künftig verstärkt aus erneuerbarer Energie gewonnen werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Energiesysteme effizienter und „intelligenter“ gemacht werden.

Digitalisierung macht angreifbarer

Die zunehmende Digitalisierung mit ihren Datenströmen im Web macht die Systeme aber auch angreifbarer. Der Blackout des ganzen Landes ist nicht mehr nur ein Szenario für Horror- und Actionfilme. IT-Sicherheit wird immer wichtiger. Diese Forschung interessiere vor allem Unternehmen, sagt Walter Tenschert von der Salzburg Netz GmbH.

Forschung auch über Elektromobilität

Der Schutz von Kundendaten und Privatsphäre gewinne weiter an Bedeutung, schildert Dominik Engel, Leiter des neuen Zentrums an der Fachhochschule. IT-Sicherheit sei die Basis für das Gelingen der so genannten Energiewende. Daneben widmet sich das neue Zentrum an der FH Salzburg auch neuen Forschungsfeldern wie der Elektromobilität.

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