Salzburger Rekord bei Wahlkarten

Die Nationalratswahl bringt in Salzburg einen neuen Rekord bei den Briefwählern. Nach den Angaben der Wahlbehörden am Freitagnachmittag wurden für die Nationalratswahl heuer so viele Wahlkarten wie nie zuvor beantragt.

Im Land Salzburg wurden insgesamt 52.282 Wahlkarten ausgestellt. Das sind um 12.372 mehr als bei der NR-Wahl 2013 und um 14.077 mehr als bei der Bundespräsidenten-Stichwahl im Dezember 2016.

26.000 Stimmen für ein Mandat

Die ausgegebenen Wahlkarten entsprechen umgerechnet knapp zwei Mandaten, da nach Berechnungen der Landesstatistik in Salzburg rund 26.000 Stimmen für ein Mandat im Land (bzw. einem Regionalwahlkreis) erforderlich sein werden.

Städter beantragen deutlich mehr

Die meisten Wahlkarten wurden mit 15.724 in der Stadt Salzburg ausgestellt - das sind 15,7 Prozent der Wahlberechtigten. „Das waren bei uns in der Stadt so viele wie noch nie. Das ist offensichtlich ein Trend der Zeit. Die Leute werden immer mobiler. Und das schlägt sich auch im Umgang mit Wahlen nieder“, sagt Franz Schefbaumer, zuständiger Amtsleiter der Stadt.

Üblicherweise ist das Interesse an Wahlkarten in den Städten immer größer. So wurden die verhältnismäßig wenigsten Wahlkarten in Salzburg - 4.850 (11,2 Prozent) - im Bezirk Hallein beantragt, sagt Landeswahlleiter Michael Bergmüller.

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