Falscher Militärpolizist ausgeforscht

Die Polizei hat einen 34-jährigen Salzburger ausgeforscht, der sich in den Sommermonaten zweimal als Militärpolizist ausgegeben und mit seiner Verkehrsregelung für ein Chaos gesorgt hatte.

Der Salzburger hatte eine uniformähnliche Kleidung angezogen, dazu einen täuschend echten Einsatzgurt. In dieser Montur regelte er im Juli auf der Waldbadstraße in Anif (Flachgau) den Verkehr - und sorgte damit laut den Ermittlern für einen „unnötigen Verkehrsstau“.

Militärpolizist der Militärstreife des österreichischen Bundesheeres
Reinhard Drucha/Bundesheer
Der 34-Jährige machte als Militärpolizist einen sehr realistischen Eindruck

Zwei Anzeigen gegen den 34-Jährigen

Im August postierte sich der 34-Jährige angebliche Militärpolizist dann auf dem Autobahnzubringer Pass Lueg (Pongau) an der Tauernautobahn (A10): Da es zu diesem Zeitpunkt auf der Autobahn staute, ließ er eine ganze Fahrzeugkolonne rückwärts gegen die Einbahn fahren. Jetzt - im September - forschten die Beamten der Polizei in Anif und die echte Militärpolizei ihren falschen „Kollegen“ aus. Der 34-Jährige wird jetzt wegen Amtsanmaßung und Gemeingefährdung angezeigt.

Link:

Sechs Monate bedingt für falschen Polizisten (salzburg.ORF.at; 12.8.2015)

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