Immer weniger bewirtschaften Bauernhöfe

Das „Bauernsterben“ geht auch in Salzburg weiter, jedoch nur halb so stark wie im österreichischen Durchschnitt. Das geht aus der Strukturerhebung der Statistik Austria hervor. 2010 bewirtschafteten in Salzburg nicht einmal mehr 10.000 Bauern ihre Höfe.

Bis 2010 reichen die aktuellsten Erhebungen der Statistik Austria, die nun veröffentlicht wurden. 20 Jahre früher lag die Zahl der bewirtschafteten Höfe in Salzburg noch bei mehr als 12.000. Unterm Strich hat seit 1990 somit jeder fünfte Bauer seine Landwirtschaft aufgegeben.

Diese Zahl ist jedoch niedrig im Vergleich mit den anderen Bundesländern. Im österreichischen Durchschnitt haben nämlich fast doppelt so viele Bauern aufgehört wie in Salzburg, nämlich fast 40 Prozent.

Absoluter Spitzenreiter ist Salzburg in Österreich, was die Zahl der Biobauern betrifft. 40 Prozent der heimischen Bauern wirtschaften biologisch. Zum Vergleich: In Tirol sind es nicht einmal halb so viele, in Ober- und Niederösterreich jeweils 13 Prozent.

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