„Brand aus“ am Thumsee

Der große Waldbrand beim Thumsee in Bad Reichenhall (Bayern) ist zwar gelöscht, die Feuerwehr muss sich aber noch um Glutnester kümmern. Die wurden am Dienstag mit einer Wärmebildkamera entdeckt. Der Katastrophenfall konnte aufgehoben werden.

Wegen der Glutnester sind nach wie vor Trupps zu Fuß in dem Hang über dem See unterwegs: eine mühsame, langsame Arbeit. Außerdem ist ein Hubschrauber in der Luft. Bisher wurden bei den Löscharbeiten 21 Helfer verletzt.

Der Brand war am Samstagabend ausgebrochen, das Feuer breitete sich auf 25 Hektar aus. Insgesamt waren in den vergangenen Tagen rund 1.000 Helfer im Einsatz, darunter auch Feuerwehrleute aus Wals-Siezenheim, Großgmain, Unken, Zell am See und der Löschzug Niederalm aus Anif.

Waldbrand Thumsee

ORF

Mit einem Hubschrauber wird oberhalb des Thumsees weiter nach Glutnestern gesucht

Straße und Thumsee wieder offen

Nach der erfolgreichen Brandbekämpfung konnte am Montagabend auch die Staatsstraße 2101 von Bad Reichenhall nach Inzell wieder für den Verkehr geöffnet werden, und auch der Thumsee, der während der Löscharbeiten gesperrt war, ist wieder für Badegäste freigegeben. Gesperrt sind hingegen nach wie vor die Wanderwege im vom Waldbrand betroffenen Gebiet oberhalb des Sees.

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