Ischlerbahn: Initiative kritisiert Heinz Schaden

Die Initiative zum Wiederaufbau der Ischlerbahn beklagt, dass sie bei Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) keinen Termin bekomme. Dabei sei die Stadt Salzburg Dreh- und Angelpunkt einer vernünftigen Verkehrslösung, sagt Obmann Martin Greisberger.

29 Gemeinden aus dem Bundesland Salzburg, aus Bayern und aus Oberösterreich sind dem Verein zur Förderung der RegionalStadtBahn bereits beigetreten. Das ständig steigende Verkehrsaufkommen lasse sich nur durch ein attraktives Angebot im öffentlichen Verkehr bewältigen, sagen die Vereinsspitzen. Die Schiene sei die einzige Möglichkeit, diesem Problem Herr zu werden.

Außerdem würden die Menschen nur dann in den Regionen bleiben, wenn es schnelle und häufige Verbindungen in die Stadt Salzburg gebe. Doch bei der Stadtregierung habe der Verein bisher auf Granit gebissen, sagt Obmann Martin Greisberger, der auch Bürgermeister von Thalgau ist.

„Wollen Gesprächsbasis finden“

„Was mir eigentlich leid tut, dass es bisher noch nicht wirklich gelungen ist mit Bürgermeister Heinz Schaden eine Gesprächsbasis zu finden, um ihn miteinzubinden. Es geht um eine offene Diskussion das anständig aufzubereiten, Vor- und Nachteile aufzuzeigen, um am Ende des Tages die richtigen Entscheidungen für unsere Bevölkerung zu treffen“, so Greisberger.

Schaden findet das Vorgehen des Vereins eigenartig.

Heinz Schaden spricht von einem seltsamen Vorwurf. Zum Einen habe er seinem Thalgauer Amtskollegen Greisberger einen Terminvorschlag gemacht und dann keine Antwort mehr bekommen. Außerdem finde er die Vorgangsweise des Vereins etwas eigenartig. Denn der Verein fordere von der Stadt, auf den Ausbau von Buslinien zu verzichten, weil das einer Stadtbahn Konkurrenz mache.