Karl Ploberger im Fernsehgartenstudio
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Garteln in Salzburg

Ans Aussäen denken

Die Tage werden immer länger und allmählich ruft der Garten. Auf der Fensterbank wird es bald eng, denn die Aussaat kann beginnen. Informationen dazu von Biogärtner Karl Ploberger – hier für Sie zum Nachlesen.

Sendungshinweis

„Garteln in Salzburg“, 7.3.2024

Damit die Aussaat gelingt, braucht es Saatschalen, Glasplatten, Aussaaterde und natürlich Samen. Bei den Samen stöbert Karl Ploberger immer gerne in seiner "Überraschungskiste“, da finden sich oftmals nocht viele halbgefüllte Samensäckchen.

Gesät wird dann ein wenig dichter, weil doch die Keimquote nicht mehr so hoch ist. Viele Samen legt er auch direkt in kleine Töpfchen – wie zum Beispiel die Duftwicken. Sie werden später an ein Rankgitter gepflanzt und den Sommer über verbreiten die Blüten dann einen intensiven Duft.

Gemüsepflanzen in Etappen aussäen

Ebenfalls ausgesät werden einige Gemüsepflanzen. Die Chilis gehören schon dringend in die Erde, denn sie benötigen bis zur Blüte und den reifen Früchten sehr lange. Bei den Tomaten sollte man noch bis Ende März warten, damit die Pflänzchen nicht zu lang werden. Noch viel mehr Zeit sollte man sich dann bei Gurken, Kürbissen und Zucchinis lassen – sie wachsen besonders rasch und da reicht es, wenn man sie Ende April vorzieht.

Karl Ploberger mit Aussaatgefäß, Erde, Saatgut
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Biogärtner Karl Ploberger beim Aussäen im ORF Salzburg Fernsehgartenstudio

Tipp rund ums Aussäen

Felix aus der Stadt Salzburg sammelt die Samen seiner Tomaten immer im Spätsommer selbst, trocknet sie auf Küchenrollen und bewahrt sie so auf. Jetzt legt er das Papier mit den Samen einfach auf die Erde in den Aussaatkisterln, bedeckt es etwas mit Erde und gießt kräftig an. Wenig später keimen die selbstgeernteten Samen.