Wintertourismus: Skifahrerin
APA/EXPA/JFK
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Österreich Bild

Wintertourismus im Spannungsfeld von Ökologie und Ökonomie

In der breiten öffentlichen Wahrnehmung hat der Wintertourismus in den vergangenen Jahren einen Wandel vollzogen. Einst als wirtschaftlicher Heilsbringer gefeiert und hofiert, ist er heute oftmals ein Synonym für Umweltsünden. Ein „Österreich Bild“ aus Salzburg am 12. Februar in ORF 2.

Signation eines „Österreich Bild“ aus dem Landesstudio Salzburg
ORF

Sendungshinweis

„Österreich Bild“, 12.2.2023, 18.25 Uhr, ORF 2

Egal, ob es umstrittene Speicherteiche samt dazugehöriger Verrohrung sind oder ob es der Verkehr in und zu den Skiorten ist, egal ob es der hohe Energieverbrauch der Seilbahn- und Liftanlagen sowie der Beschneiungseinrichtungen ist oder ob es umstrittene Schneedepots über den gesamten Sommer sind – der Wintertourismus ist in eine emotionale Schieflage geraten.

Experten fordern schon seit längerem eine Neuausrichtung der Branche, es geht zunehmend darum, den Fokus auf Qualität, statt auf Quantität zu richten. Derzeit scheint es oft so, als ob es sich im Wintertourismus ähnlich verhält wie mitunter in der Raumordnung – viel Plan sieht man nicht.

Das Österreich-Bild beschäftigt sich mit diesem Spannungsfeld in einer Branche, die ganz wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg vieler Regionen in Österreich beigetragen hat und immer noch beiträgt.

Gestaltung: Marina Schlager und Karl Kern