Getrocknete Teeblätter für die Zubereitung eines Tees gegen Gicht: Goldrute, Birkenblätter, Hauhechel und Brennessel
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Gesund in Salzburg

Gicht: Tipps und Hilfe

Zu viel Fleisch, zu viel Alkohol, zu viel Süßes: Ungesunde Ernährung kann auf Dauer viele Probleme und Erkrankungen verursachen – eine davon ist die Gicht. Eine Teemischung aus Brennnesselkraut, Goldrute, Hauhechel und Birkenblätter hilft ebenso wie Kompressen.

Sendungshinweis

„Gesund in Salzburg“, 5.10.2021

Gicht entwickelt sich meist schleichend über Jahre, wenn der Harnsäuregehalt im Blut dauerhaft erhöht ist. Das führt dann dazu, dass sich in kleineren Gelenken – also vor allem in Fingern und Zehen – spitze Harnsäurekristalle ablagern. Diese verursachen schmerzhafte Entzündungen.

Gesunde Ernährung und viel trinken

Gicht kann auch chronisch werden. Was kann man tun, um das zu verhindern? Eine Grundvoraussetzung ist auf jeden Fall eine gesunde Ernährung. Wichtig ist auch, täglich genug Wasser oder Tee zu trinken, damit die überschüssige Harnsäure, die wir alle im Körper haben, ausgeschwemmt wird.

Getrocknete Teeblätter für die Zubereitung eines Tees gegen Gicht: Goldrute, Birkenblätter, Hauhechel und Brennessel
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Goldrute, Birkenblätter, Hauhechel und Brennessel

Kräuter-Teemischung

Für den Tee werden Brennnesselkraut, Goldrute, Hauhechel und Birkenblätter verwendet. Von diesem Tee mehrere Tassen täglich, kurmäßig über einige Wochen trinken. Als Hausmittel können bei Gichtbeschwerden auch Kompressen aus Girsch oder mit Wacholderöl helfen, genauso wie entzündungshemmende Salben.

Girsch-Pflanze
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Girsch als Heilpflanze

Hilfe bei Gicht

Das beste Mittel, um erst gar nicht an Gicht zu erkranken, ist eine gesunde Ernährung