Christbaumpflege

Viele Salzburger kaufen sich in den nächsten Tagen ihren Christbaum für Weihnachten. Wie man herausfindet, ob der Baum noch frisch ist, wie man ihn am besten pflegt und wo man ihn bis Weihnachten aufbewahrt, verrät Karl Ploberger.

Die Zeit der Tannenbäume im Garten, am Balkon, auf den Straßen und Plätzen der Städte und natürlich bald auch in den Wohnungen beginnt.

Sendungshinweis

"Garteln in Salzburg, 13.12.2018

Der beliebteste Christbaum ist die Nordmannstanne. Sie gehört mittlerweile zu den meistverkauften Christbäumen. Am besten ist es natürlich, wenn man sie dort kauft, wo sie wächst, dann ist die Frische garantiert, denn manchmal haben diese Bäume schon eine wochenlange Reise hinter sich.

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Wie man einen frischen Tannenbaum erkennt.

Der Rütteltest

Es gibt aber ein paar Tricks, mit denen man sofort erkennt, ob der Baum noch frisch ist. Wenn man das Verpackungsnetz öffnet und den Baum fest auf den Boden stößt, fallen einige Nadeln beim ersten Rütteltest ab. Wenn der Baum beim zweiten Mal keine Nadeln verliert, ist es ein Zeichen für einen frischen, saftigen Christbaum.

Der Anschnitt

Nach dem Kauf des Baumes, sollte man ihn beim Stamm frisch anschneiden – wie bei Schnittblumen. Es werden etwa 3 cm abgeschnitten, damit der Christbaum Wasser aufnehmen kann. Danach muss der Baum sofort gewässert werden. Generell sollte man immer einen Christbaumständer verwenden, der einen Wasserspeicher besitzt, da der Baum bis zu 5 Liter Wasser pro Tag verdunsten lässt. Die Bäume setzen ätherische Öle frei, die sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken.

Die Lagerung

Bis zum großen Auftritt an Weihnachten sollte man die Bäume kühl lagern – beispielsweise in der Garage oder am Balkon. Dabei ist zu beachten, dass der Baum stets gewässert und frostfrei gelagert wird.

Lebende Christbäume

Lebende Christbäume sind ideal für sehr kühle Wintergärten. In den Wohnungen können sie nur 2 bis 3 Tage stehen, da sie sonst zu treiben beginnen und später im Freien gefrieren.

Tipp

Bei traditionellen Christbäumen, kann man mit wenig Mühe das Reisig nach dem Fest gleich zum Abdecken der Rosen verwenden. Somit werden die Rosentriebe im Frühjahr nicht zu früh von der Sonne „aufgeweckt“.

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