Die Goldrute
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Gesund in Salzburg

Die alte Heilpflanze Goldrute

Die echte Goldrute ist eine alte Heilpflanze, die bereits in der Antike verwendet wurde. Anders als damals gilt sie heute als die Heilpflanze bei Nierenleiden. Expertin Kornelia Seiwald mit Tipps für die Anwendung.

Sendungshinweis

„Gesund in Salzburg“, 11.6.2019

Die Flavonoide und Saponine in der Goldrute kurbeln die Nierentätigkeit an. Hier sind sich ausnahmsweise sogar Homöopathie und Pflanzenheilkunde einig: beide verwenden die Goldrute gegen Nierenleiden.

Aber die Goldrute wirkt nicht nur auf positiv auf die Funktion der Nieren. Sie wirkt entzündungshemmend, krampflösend, ausschwemmend und auch antibakteriell.

Die Wirkstoffe

Medizinisch wertvoll ist das gesamte Goldrutenkraut, also alle oberirdischen Bestandteile. Daraus werden homöopathische Globuli und Tropfen, Tinkturen und der Tee gemacht.

Viel trinken

Ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen ist bei Nierenleiden sehr wichtig. Beim Goldruten-Tee sind vier Tassen täglich ideal. Bei der Zubereitung sollte man nur heißes, aber kein kochendes Wasser verwenden. Ein Teelöffel Goldrutenkraut damit übergießen und das Ganze 15 bis 20 Minuten ziehen lassen.

Edina Gaisecker und Korneila Seiwald im ORF Fernsehgarten mit Produkten von der Goldrute
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Edina Gaisecker und Kornelia Seiwald mit Produkten aus der Goldrute