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ORF/Georg Hummer
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Wirtschaft

Arbeitslosenquote im März gestiegen

Salzburg hat im März mit 3,8 Prozent nach Tirol die zweitniedrigste Arbeitslosenquote Österreichs verzeichnet – und dass, obwohl die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem März vor einem Jahr um 14 Prozent gestiegen ist. Eine Zunahme habe es vor allem bei Jungen und Langzeitarbeitslosen gegeben, heißt es vom Arbeitsmarktservice.

Mit Ende März waren in Salzburg insgesamt knapp 11.000 Menschen arbeitslos gemeldet. Der Anstieg vor allem bei den Jungen zeige die Eintrübung des Arbeitsmarktes, der seit Monaten vorhergesagt wird, sagt Salzburgs AMS-Chefin Jacqueline Beyer. Auch Langzeitarbeitslose gibt es mehr. Ihre Zahl ist im Vergleich zu März 2023 um fast 10 Prozent gestiegen.

Weniger offene Stellen

Der Bau, der Handel und der Tourismus sind am härtesten getroffen. Die meisten Arbeitslosen gibt es in der Stadt Salzburg und im Pinzgau so das AMS. Gleichzeitig ist die Zahl der offenen Stellen im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel gesunken. In der Landeshauptstadt trifft es vor allem Leiharbeiter, Einzelhandel und Gastronomie. Im Flachgau fehlen vor allem offene Stellen am Bau.

Auch Zahl offener Lehrstellen gesunken

Die Zahl der offenen Lehrstellen ist im März um fast 20 Prozent gesunken, während die Zahl der Lehrstellensuchenden um fast 30 Prozent gestiegen ist. Trotzdem hat ein Ausbildungssuchender noch immer die Wahl zwischen mehr als drei Stellen, so Beyer.

Ab 22. April berät das AMS heuer wieder bei seinen alljährlichen Betriebsbesuchen Unternehmen, wie dise am besten Mitarbeiter finden und sie durch gute Gesundheitspolitik halten können.