Hand wirft Stimmzettel in Abstimmbox bei Urabstimmung im Arbeitsmarktservice AMS
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Politik

Gemeindewahl: Acht Listen in der Stadt

Bei der Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl am 10. März in der Stadt Salzburg werden insgesamt acht Listen auf dem Stimmzettel stehen. Das hat die Gemeindewahlbehörde am Montag bekanntgegeben.

Für das Amt des Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin kandidieren sechs Männer und eine Frau. Anders als ursprünglich geplant, wird bei der Wahl noch kein „Phonebot“ zum Einsatz kommen. Der Telefonroboter hätte helfen sollen, Fragen der Bürgerinnen und Bürger zur Wahl zu beantworten.

Die ÖVP (Liste 1) geht mit dem Rechtsanwalt Florian Kreibich in die Wahl, die FPÖ (Liste 2) mit dem Angestellten Paul Dürnberger. Für die SPÖ (Liste 3) will Vizebürgermeister Bernhard Auinger das Stadtoberhaupt werden, für die KPÖ Plus (Liste 4) der Historiker Kay-Michael Dankl.

Einzige Bürgermeisterkandidatin ist Stadträtin Anna Schiester von der grünen Bürgerliste (Liste 5), für die NEOS (Liste 6) geht der Unternehmer Lukas Rupsch ins Rennen. Als Liste 7 tritt die Liste „Bürger für Salzburg“ (SALZ) des Kulturmanagers Christoph Ferch an, der ebenfalls Bürgermeister werden will.

Neben den bereits im Gemeinderat vertretenen Parteien findet sich neu die MFG (Liste 8) auf dem Wahlzettel. Sie ist die einzige Liste, die keinen eigenen Bürgermeister-Kandidaten stellt.

Kein „Phonebot“ für Ratsuchende am Telefon

Noch nicht zum Einsatz kommt am 10. März der angekündigte „Phonebot“. Der Telefonroboter soll die bei Wahlen häufig mit den immer gleichen Routinefragen konfrontierten Mitarbeiter des Wahlservice entlasten. Das passiert, in dem er automatisiert möglichste einfache Fragen beantwortet – etwa zu den Wahllokalen, den Wahlzeiten oder welche Unterlagen man mitbringen muss.

Erst wenn der Telefonroboter nicht mehr weiter weiß, werden Anrufer zu einem Mitarbeiter weitervermittelt. Wie die Stadt informierte, gibt es pro Wahl rund 20.000 telefonische Anfragen, rund 70 Prozent davon sollen Routinefragen sein.

Da die externen Anbieter mit der technischen Umsetzung zeitlich nicht zurande gekommen seien, werde das Pilotprojekt nun auf die EU-Wahl im Juni verschoben.