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Verkehr

Immer weniger Junge machen Führerschein

Führerscheine dürften für junge Erwachsene in Salzburg an Bedeutung verlieren. 2022 wurden im Vergleich zum Jahr davor rund 20 Prozent weniger ausgestellt. Experten betonen, der Führerschein gehöre – trotz Trends – weiterhin zu einer guten Berufs- und Allgemeinbildung.

Die allgemeine Teuerung und die geburtenschwachen Jahrgänge würden den Fahrschulen das Wirtschaften schwer machen, sagt dazu der Fahrlehrer und Fahrschulbesitzer Raimund Stipek: „Im ländlichen Raum machen sie den Führerschein sehr früh, weil es dort notwendig ist." Im städtischen Bereich sei die Lage anders, so Stipek. Dort würden junge Leute den Schein immer später oder gar nicht machen.

Laut Salzburger Wirtschaftskammer ist das Klimaticket für viele junge Leute im städtischen Umfeld häufig eine passende Alternative. Die Mobilität der Jungen sei im Wandel.

Teil der Allgemeinbildung

Der Führerschein werde aber weiterhin wichtig und ein grundlegender Teil der Allgemeinbildung bleiben, heißt es. Es gebe viele Situationen, bei denen man mit dem öffentlichen Verkehr an Barrieren und Grenzen stoße. Und die Lage auf dem Land erfordere weiterhin in vielen Fällen auch privaten Autoverkehr.

Einen Fernsehbericht zu diesem Thema sehen Sie Donnerstagabend in „Salzburg heute“ – ab 19.00 Uhr in ORF 2.