Ordner mit Unterlagen für die Umweltverträglichkeitsprüfung des S-Link in Salzburg
S-Link/Robert Mosser
S-Link/Robert Mosser
Politik

S-Link wird zu wichtigstem Wahlkampfthema

Das Bahnprojekt S-Link wird zum Hauptthema im Gemeinderatswahlkampf. Noch vor der Wahl im März stehen wichtige Termine dazu an: am 11. Dezember findet die öffentliche Verhandlung zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) statt, am 26. November wird die Bürgerbefragung durchgeführt.

Ein besonders heikler Aspekt bei dem Verkehrsprojekt ist die Frage, inwieweit mit der S-Link-Bahn auch Sperren für den Individualverkehr in der Salzburger Innenstadt folgen könnten. Denn es ist immer wieder zu hören, dass genau das mit dem Bau der Bahn einhergehen könnte, um die Menschen so zum Umstieg auf den öffentlichen Verkehr zu bewegen.

Am 11. Dezember findet die öffentliche Verhandlung zur UVP für das Großprojekt statt. Um dabei eine Parteistellung zu erhalten, sind eine schriftliche Stellungnahme und ein Unterschriftenliste mit mindestens 200 Unterschriften notwendig. Betroffene Anrainer werden über den Termin informiert, heißt es bei den Projektbetreibern.

Sondierungsbohrung S-Link Makartplatz
ORF/Georg Hummer
Derzeit finden Probebohrungen zu dem Projekt in der Stadt Salzburg statt

„Es ist ein sinnvolles Projekt“

Zur derzeitigen Stimmungslage gegenüber dem Verkehrsvorhaben sagt der Geschäftsführer der S-Link-Projektgesellschaft Stefan Knittel: „Es gibt eben Einzelgruppen, die dann einen Einfluss haben und das Allgemeinwohl und das übergeordnete Ganze wird dadurch schwer umgesetzt. Wir sind davon überzeugt, dass es ein sinnvolles Projekt ist und nicht umsonst ist auch der Bund so dahinter.“

Bei der Planung der Trasse bis Hallein (Tennengau) laufen die Vorbereitungen in den Gemeinden Schritt für Schritt. Die Planer prüfen, wo Einbauten sind oder Leitungen verlaufen. Prinzipiell ist das Ziel, auf öffentlichem Grund zu bauen, sagen die Planer.