Logo Salzburger Festspiele
ORF/Georg Hummer
ORF/Georg Hummer
Kultur

Festspiele knacken Rekordbilanz von 2019

Die Salzburger Festspiele gehen am Donnerstag mit einer Rekordauslastung von 98,5 Prozent zu Ende. Das ist um 1,5 Prozent mehr als im bisher stärksten Jahr 2019. In absoluten Zahlen haben heuer 241.000 Personen das Festival besucht.

„Macbeth“ von Giuseppe Verdi und „Die Griechische Passion“ von Bohuslav Martinu waren die beiden großen Hits im Bereich Oper bei den diesjährigen Salzburger Festspielen. Aber auch Konzert und Schauspiel sind heuer fast bis auf den letzten Platz ausverkauft. Viel Applaus gab es etwa bei der Premiere von „Die Wut die bleibt“, nach dem Roman der Salzburgerin Mareike Fallwickl.

„Macbeth“-Inszenierung bei den Salzburger Festspiele 2023 mit Vladislav Sulimsky und Asmik Grigorian
Salzburger Festspiele/Bernd Uhlig
Die umjubelte Neuinszenierung von Giuseppe Verdis „Macbeth“

Den Geschmack des Premierenpublikums nicht ganz getroffen hat die Inszenierung der Oper „Falstaff“ von Verdi – doch auch diese Oper verkauft sich gut. Alles in allem sogar rekordverdächtig gut, so Festspielpräsidentin Kristina Hammer: „Wir können tatsächlich von einer herausragenden Auslastung sprechen. Das Ergebnis erfüllt uns mit großer Freude.“

Personelle Veränderungen

Ein Verkaufsrekord trotz Teuerung, die sich heuer aber nur im obersten Preissegment bemerkbar gemacht hat. Nächstes Jahr muss das anders werden, sagte Lukas Crepaz, der kaufmännische Direktor der Festspiele: „Wir haben dieses Jahr die teuersten Kategorien leicht erhöht und werden im kommenden Jahr die mittleren Kategorien leicht erhöhen.“

Regisseurin Jorinde Dröse, Autorin Mareike Fallwickl und Schauspielchefin Bettina Hering (v.li.)
Salzburger Festspiele / Jan Friese
Regisseurin Jorinde Dröse, Autorin Mareike Fallwickl und Schauspielchefin Bettina Hering (v. l.)

Nächstes Jahr wird vieles anders: Mit dieser Saison endet das Engagement von Schauspielchefin Bettina Hering.