Gedenkgottesdienst im Salzburger Dom anlässlich des ersten Jahrestages der Russland-Invasion in der Ukraine
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Chronik

Ein Jahr Ukraine-Krieg: Gedenken im Dom

Am 24. Februar 2022 hat Russland die Ukraine angegriffen, seitdem herrschen Krieg und vor allem viel Leid. Eine Anlaufstelle für geflüchtete Ukrainer in Salzburg ist auch die Kirche. Im Salzburger Dom wurde Donnerstagabend ein Gedenkgottesdienst gefeiert.

Viele Ukrainer sind auch nach Salzburg geflüchtet, einige aber wieder in ihre Heimat zurückgekehrt. Etwas mehr als 3.000 Menschen sind in Salzburg geblieben, 2.000 von ihnen sind in der Grundversorgung.

Gemeinsam mit der Erzdiözese Salzburg hat die ukrainisch-griechisch katholische Gemeinde Donnerstagabend einen Gedenkgottesdienst im Dom im byzantinischen Ritus gefeiert. Zum ersten Mal wurde in dieser Form Liturgie im Dom gefeiert.

Größtes Gotteshaus gut besucht

Mehr als 300 Menscheh aus der Ukraine und Salzburger waren in den Dom gekommen. Die ukrainisch-griechisch katholische Gemeinde ist für Ukrainer eine wichtige Anlaufstelle. In ihrer Pfarre bei der Markuskirche wurden in den in den vergangenen zwölf Monaten viele Hilfsaktionen organisiert – viele Menschen erhielten dort eine Anlaufstelle für ihre Sorgen.

Pfarrer Vitaliy Mykytyn zeigte sich über die Unterstützung aus Salzburg in den vergangenen Wochen und Monaten dankbar. „Es gab Geldspenden und Sachspenden oder Menschen waren einfach da, um zu reden und ein tröstendes Wort zu sagen. Und am meisten berührt mich, dass Menschen nicht aufhören, Gutes zu tun. Das gibt Hoffnung“, sagte Mykytyn.