Bronze Bullen Red Bull Firmensitz in Fuschl
APA/Barbara Gindl
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Wirtschaft

Managerteam soll künftig Red Bull führen

Nach dem Tod von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat sein Sohn Mark am Freitag bekanntgegeben, dass der Konzern künftig von einem dreiköpfigen Managerteam geführt werden soll. Er selbst wolle sich auf seine Aufgabe als Gesellschafter konzentrieren, so Mark Mateschitz in einer Aussendung.

„Wie von meinem Vater und mir vorgeschlagen und gewünscht, und von unseren thailändischen Partnern unterstützt, wird ein Board of Directors die Geschäfte von Red Bull führen. Es besteht aus Franz Watzlawick (CEO Beverage Business), Alexander Kirchmayr (CFO) und Oliver Mintzlaff (CEO Corporate Projects und Investments). Franz, Alexander und Oliver waren unser Wunschteam. Ich bin sehr froh, dass sie die Aufgabe übernehmen“, schrieb Mateschitz in einer Presseaussendung Freitagfrüh.

Concin, Bachinger und Viechtbauer künftig Berater

Roland Concin, der bis dato weltweit die Abteilung „Operations“ leitete, die für Einkauf, Produktion und Logistik zuständig ist, verlässt seine Position, ebenso wie Walter Bachinger (Red-Bull-Finanzchef) und Volker Viechtbauer (Leiter Rechts- und Personalabteilung). Alle drei wollen dem Konzern aber als Berater weiterhin zur Verfügung stehen. „Sie werden mit ihrer Erfahrung und ihrem Know-how das Board of Directors und damit letztlich uns alle dabei unterstützen, die Arbeit meines Vaters erfolgreich in seinem Sinne fortzuführen.“

Mark und Dietrich Mateschitz Red Bull
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Mark Mateschitz (l.) will, dass die Arbeit seines Vaters (r.) ganz in dessen Sinne fortgeführt wird (Bild aus 2020)

„Will mich auf Rolle als Gesellschafter konzentrieren“

Bachinger und Viechtbauer sollen als Geschäftsführer der Distribution & Marketing GmbH, die 49 Prozent der Geschäftsanteile der Red Bull GmbH halte und nun im Besitz von Mark Mateschitz stehe, „mich persönlich unterstützen“, so Mateschitz weiter.

Er selbst habe seine Funktion als „Head of Organics“ niedergelegt. „Die Entscheidung ist mir schwergefallen, weil die Organics by Red Bull ein Herzensprojekt von mir sind. Aber ich halte nichts davon, sowohl Angestellter als auch Gesellschafter in der gleichen Unternehmung zu sein. Ich werde mich auf meine Rolle als Gesellschafter konzentrieren, werde sie so interpretieren und mich so einbringen, wie ich das für sinnvoll und nötig erachte.“