Kochfeld eines Gasherdes
ORF.at/Carina Kainz
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Umwelt

Greenpeace fordert: „Weg von Öl und Gas“

Zwei Drittel der Österreicher sind für einen Ausstieg aus fossilem Gas. Das möchte jetzt Greenpeace nutzen, um bis 2040 auf erneuerbare Energieerzeuger umzusteigen. Die Motivation der Salzburger dürfte aber gering sein.

26 Prozent der Heizungen werden in Salzburg mit fossilen Energieträgern – also Kohle, Öl oder Gas betrieben. Damit liegt Salzburg zwar im Bundesländervergleich im Mittelfeld. Aber dennoch müssten laut Greenpeace noch 21.000 Gasheizungen getauscht werden.

Jasmin Duregger von Greenpeace sieht hier noch Aufholbedarf: „Salzburg muss seine fossilien Heizungen endlich ausbauen oder zumindest ein Ausstiegsdatum festlegen, wann Gasheizungen wirklich der Vergangenheit angehören müssen. Greenpeace fordert hier, dass ab 2035 keine Ölheizungen mehr in den Gebäuden sind und ab 2040 keine Gasheizungen mehr.“

Bereitschaft für Umstieg niedrig

In der Umfrage ist auch die Bereitschaft für einen Umstieg auf erneuerbare Heizsysteme abgefragt worden. Die Salzburgerinnen und Salzburger sind allerdings an letzter Stelle.

Als Gründe dafür haben die Salzburgerinnen und Salzburger etwa die hohen Kosten genannt. In den Umstiegsberatungen beim Land Salzburg bestätige sich dieses Bild aber nicht. Bei den Förderanträgen verzeichnet das Land einen stetigen Anstieg.

Greenpeace fordert: „Weg von Öl und Gas“

Zwei Drittel der Österreicher sind für einen Ausstieg aus fossilem Gas. Das möchte jetzt Greenpeace nutzen, um bis 2040 auf erneuerbare Energieerzeuger umzusteigen. Die Motivation der Salzburger dürfte aber gering sein.