Großübung der Blaulichtorganisationen auf der Festung Hohensalzburg
M. Seyfert/ÖBFV
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Chronik

Festung: Erfolgreiche Großübung mehrerer Einsatzkräfte

Eine positive Bilanz ziehen die Blaulichtorganisationen nach der Übung auf der Festung Hohensalzburg. Berufsfeuerwehr, Freiwillige Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei haben am Freitag bei einem fiktiven Brand überprüft, wie gut sich die neue Löschwasserversorgung auf der Festung bewährt.

770.000 Euro wurden in den vergangenen Jahren auf der Festung in eine neue Wasser- und Löschwasserversorgung sowie in neue Feuerwehrtechnik investiert. Das sei auch dringend notwendig gewesen, betont der Branddirektor der Salzburger Berufsfeuerwehr Reinhold Ortler. Ein Brand auf der Festung bedeute Extrembedingungen für die Einsatzkräfte: „Weil wir hier exponiert in einer Höhenlage sind, wo wir unsere Mannschaften auch nur in Sonderfahrzeugen hinauf bekommen.“

Brand im Burghof wurde simuliert

Bei der Übung wurde am Freitag ein fiktiver Zeughaus-Brand im Burghof angenommen. Dabei machten sich die Feuerwehrleute gleich mit dem neuen Löschwasserbehälter vertraut. Neu ist auch, dass die Festung im Ernstfall ab sofort von Ost und West mit Löschwasser versorgt werden kann. Möglich macht das eine zusätzliche Steigleitung.

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Großübung der Blaulichtorganisationen auf der Festung Hohensalzburg
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Die Sonderfahrzeuge der Berufsfeuerwehr bei der Anfahrt zum Einsatzort
Großübung der Blaulichtorganisationen auf der Festung Hohensalzburg
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Nur mit Sonderfahrzeugen kommt die Berufsfeuerwehr durch die engen Gassen zur Festung hinauf
Großübung der Blaulichtorganisationen auf der Festung Hohensalzburg
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Bei der Übung wurde ein fiktiver Zeughaus-Brand im Burghof angenommen
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Übungsannahme: Brand im Burghof
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Im Ernstfall kann die Festung ab sofort von Ost und West mit Löschwasser versorgt werden
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770.000 Euro wurden in eine neue Wasser- und Löschwasserversorgung sowie in neue Feuerwehrtechnik investiert
Großübung der Blaulichtorganisationen auf der Festung
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Großübung der Blaulichtorganisationen auf der Festung
Großübung der Blaulichtorganisationen auf der Festung Hohensalzburg
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Die Festung kann nun im Ernstfall von Ost und West mit Löschwasser versorgt werden

Neu: Löschwasserleitung für Festung aus Osten und Westen

„Eine Seite wird von Nonntal gespeist, diese Leitung hat es schon bisher gegeben und neu dazu kommt auf der West-Seite eine neue Steigleitung, die wir vom Hochwasserbehälter Mönchsberg speisen können“, schildert Ortler. Mit der neuen Löschwasser-Leitung erhöht sich die Förderleistung von ursprünglich 1.200 auf 2.100 Liter pro Minute. „Wir sind jetzt sehr gut aufgestellt“, bilanzierte Ortler nach der Großübung.