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Chronik

Begehrte Diebesbeute: Elektrofahrräder

E-Bikes werden immer öfter zur Beute bei Fahrraddiebstählen und Kellereinbrüchen, davor warnt die Polizei in Salzburg. Wird ein Elektrofahrrad gestohlen, gibt es gleich hohen – oft sogar mehrere tausend Euro Schaden. Die Kriminalprävention rät zu mehr Aufmerksamkeit

Diebe werden wählerischer, ob vor dem Gastgarten, dem Einkaufszentrum, der Schule – natürlich auch in Kellerabteilen. Der Markt für Fahrräder boomt, vor allem E-Bikes sind gefragt.

Elektrofahrräder werden von organisierten Verbrecherbanden, aber auch von Gelegenheitsdieben geklaut. Karin Temel von der Salzburger Landespolizeidirektion: „Die Fahrradsaison boomt ja gerade und wir stellen fest, dass immer mehr E-Bikes unterwegs sind. Darunter auch durchwegs sehr hochwertige. Bei einem Diebstahl des E-Bikes sollte sich der Besitzer über den relativ hohen finanziellen Schaden bewusst sein.“

Tipps der Kriminalprävention

Das Fahrrad sollte im Freien an einem fix verankerten Gegenstand versperrt werden – am besten mit einem hochwertigen Bügel-, Falt- oder Kettenschloss, rät die Kriminalprävention. Bei hochpreisigen Fahrrädern empfiehlt sich zudem die Absicherung mit elektronischen Hilfsmitteln wie GPS-Trackern oder Bewegungsalarm.

Teure Komponenten wie Fahrradcomputer oder Akku sollen ab- und mitgenommen werden. Die Rahmennummer sollte dem Besitzer bekannt sein, in Polizeiinspektionen und über die Internetseite des Bundeskriminalamtes gibt es Fahrradpässe – darin können alle wichtigen Daten des E-Bikes eingetragen werden.