Obdachloser
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Chronik

Lebensgefährliche Nächte für Obdachlose

In den kommenden Nächten wird es wieder klirrend kalt mit bis zu minus neun Grad. Für Obdachlose sind solch eisige Nächte lebensbedrohlich, mahnen Hilfsorganisationen und bitten, aktiv auf Betroffene zuzugehen und das Kältetelefon zu rufen.

Bei Obdachlosigkeit sollte man nicht wegsehen, appellieren die Salzburger Hilfsorganisationen. Die Caritas bittet daher alle Salzburgerinnen und Salzburger um Hilfe: Wer in den kommenden Nächten einen obdachlosen Menschen sieht, soll laut Caritas das Kältetelefon unter 0676-848-210-651 anrufen und auf die Betroffenen, wenn möglich, zugehen.

Obdachlose aktiv ansprechen

„Bevor man anruft, wäre es gut, wenn man die Leute anspricht und schaut, ob sie sich noch bewegen. Wenn sich die Menschen nicht mehr bewegen oder keine Reaktion zeigen, wäre es auch wichtig sofort die Rettung zu rufen. Wenn man sich unsicher ist, einfach das Kältetelefon anrufen – die Kollegen unterstützen dann und den Entscheidungen“, sagt der Caritas-Bereichsleiter Torsten Bichler

Caritas bittet um Spenden wie Schlafsäcke oder Decken

Anschließend schickt die Caritas Mitarbeiter zu den obdachlosen Menschen, um sie entweder vor Ort zu versorgen oder sie in den Notschlafstellen unterzubringen. Um Personen zu versorgen, die bei klirrender Kälte im Freien übernachten, bittet die Caritas außerdem um Spenden wie Schlafsäcke, Decken oder Iso-Matten – Online-Shop der Caritas.

Sachen von Obdachlosen im Furtwänglerpark
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Einige Obdachlose übernachten bei Eiseskälte im Furtwänglerpark