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Neue Aufregung wegen CoV-Mutation in Südafrika

Das Land Salzburg trifft Vorkehrungen gegen Urlaubsrückkehrer aus Südafrika. Dort soll eine besonders ansteckende CoV-Variante aufgetaucht sein. Vor diesem warnt die WHO einmal mehr. Mehrere Salzburger seien derzeit in Südafrika, heißt es von Reisebüros. Bei Rückkehr sollen sie sofort getestet werden.

Auf dem Flughafen und über Angehörige will das Land Salzburg so schnell wie möglich an Urlaubsrückkehrer aus Afrika herankommen.

Tests bei Drive-In-Stationen

Urlauber sollen sich sofort nach der Ankunft beim Gesundheitstelefon 1450 unter dem Kennwort „Südafrika“ melden. Sie sollen dann einen Termin in einer behördlichen Teststation bekommen – an den Drive-In-Stationen beim Stadion Kleßheim und in Bergheim (Flachgau). Dort würden PCR-Abstriche genommen und „mit oberster Priorität ausgewertet“, sagt ein Sprecher des Landes Salzburg.

Angehörige rufen bei Reisebüros an

Reisebüro-Sprecherin Astrid Stranger erzählt, dass einige Salzburger in Südafrika seien: „Wir haben Angehörige von Kunden, die dort sind. Und wir haben aktuell noch keine genauen Details, wann die Kunden zurückfliegen, oder wann Flüge gestrichen werden.“

Die neue Variante des Virus sei bereits mit Reisenden aus Botswana in Europa angekommen, sagen manche Experten. Auch der belgische Gesundheitsminister soll das bestätigt haben.

Schon im Februar 2021 gab es in Salzburg und anderen Teilen Europas einige Aufregung wegen einer in Südafrika entdeckten Mutation. Im Frühling kam dann noch eine aus Indien dazu.