Feuerwehrkskörper
APA/dpa/Maja Hitij
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Chronik

Feuerwerk: Bürgerliste fordert Verkaufsverbot

Der Verkauf von Feuerwerk an Privatpersonen soll verboten werden, fordert der grüne Bürgerlisten-Stadtrat Bernhard Carl. Solange Raketen an Privatpersonen verkauft werden, sei das Feuerwerksverbot der Stadt Salzburg zum Jahreswechsel zahnlos, meint der Gemeinderat.

Das Verbot sei laut Bürgerlisten-Stadtrat zwar löblich, aber ohne viel mehr Kontrollen nicht mehr als ein Lippenbekenntnis. Solange Privatpersonen im Handel oder bei Verkaufsständen Knaller und Raketen erwerben würden, habe das Verbot keine Wirkung. Einmal gekauft, würden die privaten Feuerwerke auf jeden Fall gezündet, meint Carl. Der Gemeinderat regt an, dass sich die Stadt bei der Bundesregierung um eine entsprechende Änderung des Pyrotechnik-Gesetzes bemühen soll.

Bürgerliste fordert strengere Kontrollen in Silvesternacht

Zudem fordert er in der Silvesternacht strengere Kontrollen. „In den letzten Jahren wurde bekanntlich eher lückenhaft kontrolliert, das Ergebnis war für alle Salzburger*innen hör- und sichtbar.“

Keine private Knallerei – aber Feuerwerk über Festung

Die Stadt gab am Montag bekannt, dass auch heuer zum Jahreswechsel keine privaten Feuerwerke und kein privates Kracher- bzw. Böllerschießen erlaubt sind. Wie schon zum vorigen Silvester hebt die Stadt das ganzjährig bestehende Verbot für Private nicht auf.

Das große „offizielle“ Feuerwerk über der Festung wird es aber wie gewohnt geben. Begründet wird das Verbot unter anderem mit dem Lärm, der Luftverschmutzung durch Feinstaub und Rauchgase sowie dem entstehenden Müll.

Keine Verkaufsstände auf öffentlichem Grund

Verboten bleiben somit alle Kleinfeuerwerke der Kategorie F2, das sind Raketen, Fontänen, Feuerräder und Feuertöpfe. Erlaubt sind nur Feuerwerkskörper der Kategorie F1 (z. B. Wunderkerzen, Knallbonbons, Knallerbsen, Tischfeuerwerk etc.). Außerdem wird die Stadt auf öffentlichem Grund keine Verkaufsstände für Feuerwerkskörper genehmigen.