Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
Flugbild: Gerald Lehner
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TOURISMUS

Ski-Exotik: Das weiße Band

Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startete Samstag auch die Skisaison auf der Resterhöhe beim Pass Thurn in Mittersill (ebenfalls Pinzgau) – mit großem Andrang, darunter das Skiteam Indiens. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.

700 Meter lang, rund 65 Meter breit und eine 50 bis 80 Zentimeter dicke Schneedecke, sehr dicht niedergewalzt. Von den vielen Skifahrern aus dem In- und Ausland, die am Samstag hier ihre Carving-Schwünge zogen, gehörten vier von fünf zu Trainingsteams. Unter den Leistungssportlern ist auch das Nationalteam Indiens, das nun auf der Resterhöhe für dem Olympia-Winter trainiert. Es besteht aus zwei Geschwistern aus dem nordinischen Bundesstaat Himachal Pradesh im Himalaya an der Grenze zu China (Tibet).

Rennläufer aus der Himalaya-Region

Die Athletin Aanchal Thakur betont, wie ideal hier nun die Bedingungen um diese Jahreszeit seien: „Cool ist das. Wir waren 2017 schon einmal da – und heute ist wieder unser erster Tag auf der Resterhöhe beim Pass Thurn. Rundherum noch kein Schnee und extra für uns Skifahrer dieses tolle Pistenband – vielen Dank an Österreich!“

Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
ORF
Indische Rennläuferin Thakur und Cheftrainer Margreiter, der einst im ÖSV auch Hermann Maier betreute

Cheftrainer der Inder aus Tirol

Coach des indischen Nationalteams ist Werner Margreiter, früherer ÖSV-Cheftrainer ab 1992: „Indien hat eineinhalb Milliarden Einwohner, und der Wintersport ist sehr wenig entwickelt. Das ist dort für die Mittelklasse ein absolut tolles Potenzial für die kommenden Jahrzehnte – auch als Gäste für Österreich.“

Fotostrecke mit 13 Bildern

Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Resterhöhe, Herbst 2021: Vorbeiflug am vergangenen Donnerstag auf dem Weg nach Südtirol
Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Almlandschaft des gesamten Skigebietes zwischen dem Salzburger Oberpinzgau und dem Tiroler Unterland in den Kitzbüheler Alpen
Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Nordseitig und hoch über dem Salzachtal des Oberpinzgaues (links hinten)
Schmiedinger Kees Kitzsteinhorn Gletscher Gletscherskigebiet Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Pistenbetrieb auf dem Schmiedinger Kees am vergangenen Donnerstag, Gletscher-Skigebiet Kitzsteinhorn
Schmiedinger Kees Kitzsteinhorn Gletscher Gletscherskigebiet Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Pistenbetrieb auf dem Schmiedinger Kees am vergangenen Donnerstag, Gletscher-Skigebiet Kitzsteinhorn
Schmiedinger Kees Kitzsteinhorn Gletscher Gletscherskigebiet Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Pistenbetrieb auf dem Schmiedinger Kees am vergangenen Donnerstag, Gletscher-Skigebiet Kitzsteinhorn. Oben rechts der Zeller See
Resterhöhe Mittersill Kitzbühel Kunstschnee Klimawandel Klimakrise Klima
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Bergstation auf der Resterhöhe: Archiv-Foto von Oktober 2019
Resterhöhe Mittersill Kitzbühel Kunstschnee Klimawandel Klimakrise Klima
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Bergstation auf der Resterhöhe: Archiv-Foto von Oktober 2019
Resterhöhe Mittersill Kitzbühel Kunstschnee Klimawandel Klimakrise Klima
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Bergstation auf der Resterhöhe: Archiv-Foto von Oktober 2019
Resterhöhe Mittersill Kitzbühel Kunstschnee Klimawandel Klimakrise Klima
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Bergstation auf der Resterhöhe: Archiv-Foto von Oktober 2019
Resterhöhe Mittersill Kitzbühel Kunstschnee Klimawandel Klimakrise Klima
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Bergstation auf der Resterhöhe: Archiv-Foto von Oktober 2019
Resterhöhe Mittersill Kitzbühel Kunstschnee Klimawandel Klimakrise Klima
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Talstation: Archiv-Foto von Oktober 2019
Resterhöhe Mittersill Kitzbühel Kunstschnee Klimawandel Klimakrise Klima
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Talstation: Archiv-Foto von Oktober 2019

Wie ist das technisch möglich?

Ein riesiger Haufen mit alten Schneemassen war hier über den warmen Teil des Jahres mit Spezialfolien abgedeckt – auf dem Nordhang der 1.894 Meter hohen Resterhöhe, die auf vielen Karten auch als Resterkogel eingetragen ist. Dieser Bereich des Berges ist ganzjährig der Sonnenstrahlung viel weniger ausgesetzt als andere Hänge. Die Manager betonen, im Vergleich zu anderen Gebieten und Methoden sei das Verfahren ökologisch sehr verträglich: „Wir kommen zu 100 Prozent mit Altschnee aus dem letzten Winter aus und bringen an die 90 Prozent der Gesamtmasse mit Hilfe dieser Isolierfolie über den Sommer.“

Viele Tonnen über den Sommer gerettet

In der vergangenen Woche walzten die Fahrer von Pistenraupen den Schnee in der sonst noch komplett schneelosen Landschaft zum weißen Band aus. Bis zum Zuschneien geht es hier nun schon gut zum Skifahren. Der Vorverkauf bei den Saisonkarten laufe auch gut, sagt Anton Bodner, Vorstandsvorsitzender der Kitzbüheler Bergbahnen im Tiroler Unterland, die diese Lifte an der Grenze zum Salzburger Pinzgau betreiben.

Noch ein paar Archivbilder von 2018:

Fotostrecke mit 5 Bildern

Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Archivbild von Oktober 2018
Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Archivbild von Oktober 2018
Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Archivbild von Oktober 2018
Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Archivbild von Oktober 2018
Nach dem Kitzsteinhorn bei Kaprun startet an diesem Wochenende auch die Skisaison auf der Resterhöhe bei Mittersill (ebenfalls Pinzgau). Möglich ist das nur mit technischer Hilfe. Aus dem letzten Winter wurde Altschnee in einem riesigen Depot über den Sommer und Herbst „gerettet“ und nun ausgewalzt.
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Archivbild von Oktober 2018

Einige Neuerungen für den Hochwinter

Der CoV-Krise begegne man mit einem speziellen Sicherheitskonzept, das auch ausgezeichnet worden sei, so Bodner. Zudem wollen die Bergbahnen mit einigen Neuerungen zu punkten. Als Beispiel nennt Bodner die neue P3-Lounge. Dort finden Gäste wichtige Informationen in digitaler und multimedialer Form – etwa Pistenpanoramen und Daten zur Lawinengefahr. Von dieser ist derzeit aber – angesichts des schmalen Schneebandes – noch wenig bis nichts zu befürchten.

Anreise ohne eigenes Auto

Beworben wird für die Resterhöhe auch die Anreise ohne eigenes Auto. Und in Kooperation mit der Firma Skidata in Grödig (Flachgau) können sich Sportler über eine eigene App das Liftticket auf ihr Handy herunterladen. Zum Saisonstart nutzen nun auch Nachwuchs-Skiteams aus Österreich und Deutschland die Resterhöhe für das Training. Nach dem Totalausfall des vergangenen Winters hoffe man heuer wieder auf eine halbwegs normale Skisaison, heißt es bei den Bergbahnen.