Belegschaft, Schüler, jugendliche Fans und Klienten kämpfen wieder um den Fortbestand des  Jugendzentrums Iglu im Salzburger Andräviertel.  Ein Jahr nach der letzten Rettungsaktion, bei der Stadt und Land zusätzliches Geld gaben, ist Freitag wieder eine Protestaktion zur Rettung geplant.
ORF/Peter-Paul Hahnl
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Politik

Mehr Geld: Jugendzentrum vorerst gesichert

Die Stadt Salzburg stockt ihre Förderung kräftig auf, um das von der Schließung bedrohte Jugendzentrum Iglu im Salzburger Andräviertel zu retten. So soll ein Teil der Kürzungen des bisherigen Hauptfinanciers, der Erzdiözese Salzburg, ausgeglichen werden. Details sollen in Gesprächen geklärt werden.

Das haben die Verantwortlichen am Freitag bei einer Protestaktion für den Erhalt des Jugendzentrums betont. Mehr als 1.000 Unterschriften wurden für den Erhalt des Jugendzentrums Iglu schräg gegenüber des Bildungscampus Mirabell gesammelt. Sie wurden am Freitag an die Geldgeber überreicht – also Erzdiözese Salzburg, Land und Stadt Salzburg.

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Protestaktion zur Rettung des Jugendzentrums Iglu
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Belegschaft, Schüler, jugendliche Fans und Klienten kämpfen wieder um den Fortbestand des  Jugendzentrums Iglu im Salzburger Andräviertel.  Ein Jahr nach der letzten Rettungsaktion, bei der Stadt und Land zusätzliches Geld gaben, ist Freitag wieder eine Protestaktion zur Rettung geplant.
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Belegschaft, Schüler, jugendliche Fans und Klienten kämpfen wieder um den Fortbestand des  Jugendzentrums Iglu im Salzburger Andräviertel.  Ein Jahr nach der letzten Rettungsaktion, bei der Stadt und Land zusätzliches Geld gaben, ist Freitag wieder eine Protestaktion zur Rettung geplant.
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Belegschaft, Schüler, jugendliche Fans und Klienten kämpfen wieder um den Fortbestand des  Jugendzentrums Iglu im Salzburger Andräviertel.  Ein Jahr nach der letzten Rettungsaktion, bei der Stadt und Land zusätzliches Geld gaben, ist Freitag wieder eine Protestaktion zur Rettung geplant.
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Belegschaft, Schüler, jugendliche Fans und Klienten kämpfen wieder um den Fortbestand des  Jugendzentrums Iglu im Salzburger Andräviertel.  Ein Jahr nach der letzten Rettungsaktion, bei der Stadt und Land zusätzliches Geld gaben, ist Freitag wieder eine Protestaktion zur Rettung geplant.
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Belegschaft, Schüler, jugendliche Fans und Klienten kämpfen wieder um den Fortbestand des  Jugendzentrums Iglu im Salzburger Andräviertel.  Ein Jahr nach der letzten Rettungsaktion, bei der Stadt und Land zusätzliches Geld gaben, ist Freitag wieder eine Protestaktion zur Rettung geplant.
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Und diese Unterschriften haben offenkundig Eindruck gemacht. Die Stadt werde mehr Geld bereitstellen, sagt Sozialstadträtin Anja Hagenauer (SPÖ). „Es geht um eine Verdreifachung der Mittel, womit wir künftig dann auf 55.000 Euro in der Basisfinanzierung und 25.000 Euro für die mobile Jugendarbeit kommen. Grundsätzlich erwarten wir allerding schon, dass die Erzdiözese den Schwerpunkt übernimmt mit etwa 100.000 Euro und Stadt und Land sich das dann aufteilen.“

Generalvikar: „Werden nachjustieren“

Ausgelöst worden war der Protest dadurch, dass der Hauptfinancier des Jugendzentrums, die Erzdiözese Salzburg, die Mittel um 70.000 Euro kürzen wollte – dies bei einem 270.000 Euro Gesamt-Jahresbudget des Jugendzentrums. Angesichts des Zusatzgeldes von der Stadt werde aber auch die Kirche jetzt weniger kürzen als geplant, sagt Generalvikar Roland Rasser.

„Wir justieren jeweils nach. Vor allem geht es darum, dass wir das gemeinsam tragen, weil das nicht nur ein Anliegen der Kirche ist, sondern auch eines von Stadt und Land. Daher muss man das dafür Notwendige auf alle Schultern verteilen.“

Klambauer: „Zusätzliches Geld nur über Projekte“

Mehr Basisförderung werde es vom Land allerdings nicht geben – nur über Projekte sei zusätzliches Fördergeld denkbar, sagt Jugend-Landesrätin Andrea Klambauer (NEOS). „Wir werden uns anschauen, wie wir das nötige Geld zusammen bringen, damit das Jugendzentrum IGLU auf jeden Fall gesichert bleibt.“

Der Vereinsobmann des Jugendzentrums IGLU, Peter Ruhmannseder, zeigt sich jedenfalls froh, dass es wieder eine Zukunftsperspektive gibt. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich die beteiligten Partner da einigen werden“, sagt Ruhmannseder. Die Finanzierungsgespräche sollen in der nächsten Zeit stattfinden.