Schiffsschaukel am Kapitelplatz zu Ruperti vor dem Salzburger Dom
ORF.at/Georg Hummer
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Tourismus

Rupertikirtag nur mit „3-G-Nachweis“

Der Salzburger Rupertikirtag soll heuer trotz steigender CoV-Infektionszahlen stattfinden. Der Altstadtverband präsentierte am Freitag das CoV-Präventionskonzept. Drei Altstadtplätze werden für den Kirtag abgesperrt, für Besucherinnen und Besucher gilt die „3-G-Regel“.

Ein Rupertikirtag während der Pandemie in gewohnter Qualität sei eine besondere Herausforderung, sagte die Geschäftsführerin des Altstadtverbands, Sandra Woglar-Meyer, am Freitag bei der Präsentation der CoV-Maßnahmen. Alle Besucherinnen und Besucher brauchen einen 3-G-Nachweis. Für die Kontrolle müssen die Plätze auch räumlich eingegrenzt werden, betonte die Organisatorin: „Und das geht nicht anders, als das man alles absperrt.“

70.000 Euro für CoV-Prävention

Anstatt der gewohnten fünf Plätze, findet der Rupertikirtag heuer nur auf drei Plätzen statt. Wer das Kirtagsgelände am Residenz-, Dom- und Kapitelplatz betreten will, muss jedenfalls den 3-G-Nachweis erbringen und sich kostenlos registrieren, am besten bereits vorab im Internet. Dafür richtete der Altstadtverband ein digitales Zutrittssystem ein.

Die Mehrkosten, die durch das CoV-Präventionskonzept entstehen, belaufen sich auf 70.000 Euro, schätzt Sandra Woglar-Meyer. Den Großteil davon machen die Personalkosten für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus. Securities werden an den Eingängen kontrollieren. Außerdem werden Undercover-Kontrolleure unterwegs sein, kündigte die Organisatorin an: „Es wird auch jemand unterwegs sein und schauen, ob jemand die Bänder gefälscht hat oder über den Zaun gesprungen ist. Also wir haben da wirklich sehr umfassend gedacht.“

Auf 13.000 Besucherinnen und Besucher limitiert

Die Altstadtveranstaltung findet von 22. bis 26. September statt. Laut Behörden dürfen sich am Kirtag heuer bis zu 13.000 Menschen gleichzeitig aufhalten. Ob diese Zahl auch erreicht wird, sei nicht entscheidend, betonte die Veranstalterin. Ein schöner Kirtag ohne Erkrankungen gehe vor, so Sandra Woglar-Meyer.