Impfstoff für Impfung wird mit Spritze aus Ampulle aufgezogen
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Politik

Inzidenz bei Geimpften siebenfach geringer

Wer nicht gegen CoV geimpft ist, gehöre zu einer Gruppe, die landesweit eine sieben Mal höhere Inzidenz habe als die der Vollimmunisierten. Das würden neueste Zahlen belegen, teilt Salzburgs Landesstatistik mit. Für viele ist das ein Beleg, dass die Impfung wirke.

Zur Erinnerung: Die Inzidenz zeigt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen an – pro 100.000 Einwohner. Man nehme zum Beispiel die Stadt Salzburg: Hier beträgt die Zahl bei Geimpften nun 66,2, bei Ungeimpften mehr als 332. Auch in den Bezirken präsentiert sich laut Landesstatistik ein ähnliches Bild – etwa im Pongau: 10,5 bei Geimpften, 171,7 bei Ungeimpften.

Gleichzeitig fragen sich Beobachter bzw. der Kritiker der CoV-Politik, warum es bei Geimpften überhaupt noch Infektionen gebe, es seien im Vergleich zwar wenige, aber dennoch überraschend viele.

Behördenvertreter sehen eindeutige Beweise

Ältere Menschen werden laut Behörden kaum noch infiziert. Hier sei die Durchimpfungsrate „sehr hoch“. Das beweise einmal mehr, dass die CoV-Impfung das effektivste Mittel sei, die Pandemie in den Griff zu bekommen, betont man bei den Gesundheitsbehörden. Die Inzidenz im gesamten Bundesland liegt derzeit bei 141,2. Das ist ein Wert, der im Vorjahr erst Mitte Oktober erreicht wurde.