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APA/AFP, ANGELOS TZORTZINIS
APA/AFP, ANGELOS TZORTZINIS
Chronik

Salzburger Hilfseinsatz in Griechenland startet

In Griechenland beginnt am Mittwoch der große Katastrophen-Hilfseinsatz der Salzburger Feuerwehren. Ihre Arbeitskraft stellen die 39 ehrenamtlichen Waldbrandspezialisten dabei gratis zur Verfügung. Sämtliche Materialkosten für den Einsatz übernimmt die EU.

Allein die Anfahrt des Konvois aus zwölf Fahrzeugen und das Übersetzen der Fähre haben zwei Tage lang gedauert. Mehr als 2.000 Kilometer lang ist allein der Weg bis zum Einsatzort in Griechenland.

Was dabei für Treibstoff, Verpflegung oder die Fähre zu bezahlen ist, legt der Landesfeuerwehrverband Salzburg zunächst aus, kann sich das Geld in weiterer Folge aber wieder zurückholen, sagt Landesfeuerwehrkommandant Günter Trinker.

„Kosten von einigen 10.000 Euro“

„Man kann da durchaus mit Kosten von einigen 10.000 Euro rechnen – für Hin- und Rückfahrt sowie das Flugzeug für den Schichtwechsel. Dazu kommen die Kosten für mögliche Defekte an Geräten wie zum Beispiel Pumpen. Es ist also durchaus eine ansehnliche finanzielle Belastung, die da zunächst auf uns zu kommt. In weiterer Folge können wir diese Kosten allerdings an das Innenministerium weitergeben.“

Die Republik Österreich reicht diese Kosten dann schließlich an den Katastrophenfonds der EU weiter. Die Löscharbeiten selbst erfolgen aber kostenlos. „Es sind ausschließlich Mitglieder freiwilliger Feuerwehren aus Salzburg und Tirol im Einsatz. Somit erfolgt auch keine Weiterverrechnung von Mannschaftskosten“, betont Trinker. Der Einsatz gegen die Waldbrände in der Nähe von Athen ist für zwei Wochen anberaumt.