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Wirtschaft

Start-Up „has.to.be“ wird verkauft

Das erfolgreiche Radstädter Start-up-Unternehmen has.to.be wird für 250 Millionen Euro verkauft. Der amerikanische Ladesäulenbetreiber „ChargePoint“ will die Übernahme bis Ende des Jahres abschließen. Der Deal gilt als bisher größter Start-Up Verkauf in Österreich.

Das Radstädter Tech-Start-Up verwaltet gut 40.000 Elektroauto-Ladepunkte in ganz Europa. Sie sind für alles zuständig, was beim Auto Laden Hintergrund passiert – dazu gehört etwa auch die Abrechnung und Eichung des Stromes an der Säule.

Der Firmenhauptsitz befindet sich seit jeher in Radstadt. Firmengründer Martin Klässner war es immer wichtig, zu beweisen, dass es auch abseits von großen Städten möglich ist, Technologie- Jungunternehmen aufzubauen.

Ladesäulen-Betreiber aus den USA zahlt 250 Millionen

Zu den Kunden von „has.to.be“ zählen etwa Aral, Audi, Ionity oder Porsche. Volkswagen Finance Luxemburg besitzt immer noch ein Viertel des Unternehmens, der größte Teil gehört aber derzeit noch dem Gründer.

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Lead-Investor Gerhard Roiss und Gründer „has.to.be“-Martin Klässner (r.)

250 Millionen Euro zahlt jetzt der amerikanische Ladesäulenbetreiber „ChargePoint“ für das Unternehmen. Im Jahr 2020 hat „has.to.be“ 9,5 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet und beschäftigt 125 Mitarbeiter in Österreich und Deutschland – alle Mitarbeiter inklusive Kunden und Technik werden komplett vom amerikanischen Unternehmen übernommen.

Unternehmensgründer will im Konzern bleiben

Unternehmensgründer Klässner hat indes angekündigt, im Konzern bleiben zu wollen – auch der Standort in Radstadt, samt aller Arbeitsplätze solle erhalten bleiben, betont Klässner.