Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
Rotes Kreuz Berchtesgadener Land
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Chronik

Vier total erschöpft: 19 Stunden Bergrettungseinsatz

Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Nachteinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team des Salzburger Notarzthubschraubers Martin 1 war beteiligt.

Das Quartett im Alter zwischen 38 und 44 brach Dienstagmorgen aus dem Wimbachgries zur Südspitze des Watzmann auf und erreichte diese. Dann wollte die Gruppe die gesamte Überschreitung via Mittelspitze und Hocheck zum Watzmannhaus und zurück ins Tal nach Berchtesgaden bewältigen.

Notruf kam vor Sturm zu spät

Die vier Männer waren bei Ankunft auf der Mittelspitze laut Bergrettern schon so erschöpft und dehydriert, dass sie kaum noch vorankamen. Ein Hamburger hatte sich zudem am Knie verletzt und konnte letztlich nicht mehr gehen. So setzten die Urlauber via Handy einen Notruf ab. Das Team des Rettungshubschraubers aus Traunstein schaffte den Anflug nicht mehr, weil sich Wetter und Sicht rapide verschlechterten. Auch der Wind frischte stark auf – mit Böen bis zu 100 km/h, was den Einsatz aus der Luft zusätzlich gefährdet hätte.

Angesichts des körperlichen und mentalen Zustandes der Urlauber zeichnete sich für die Bergrettung ein schwieriger und langer Einsatz auf dem Boden ab. Die Bergwacht Ramsau setzte einen vierköpfigen Voraustrupp von Norden her zum Hocheck in Marsch. Mit der Materialseilbahn wurde zusätzliches Alpin-, Einsatz- und Sanitätsmaterial auf den Berg gebracht und bei Sturm zum Hocheck getragen.

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Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
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Bei Nacht und Sturm auf dem sehr langen Gipfelgrat zwischen Südspitze, Mittelspitze und Hocheck
Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
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Bei Nacht und Sturm auf dem sehr langen Gipfelgrat zwischen Südspitze, Mittelspitze und Hocheck
Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
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Bei Nacht und Sturm auf dem sehr langen Gipfelgrat zwischen Südspitze, Mittelspitze und Hocheck
Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
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Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
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Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
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Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
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Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
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Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
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Auf dem langen Gipfelgrat des Watzmann hat es Mittwoch einen harten Bergrettungseinsatz für vier völlig erschöpfte Deutsche gegeben. Die Einsatzkräfte bemühten sich bei Starkregen, Sturm und Dunkelheit, den Männern aus Hamburg, Niedersachsen und Oberbayern das Leben zu retten. Auch das Team eines Salzburger Notarzthubschraubers war beteiligt.
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Alle verfügbaren Kräfte nachalarmiert

Wenig später gingen alle im Landkreis verfügbaren Ehrenamtler der Bergrettung zusätzlich in den Einsatz, um das Quartett lebend vom Gipfelgrat zu holen. Gegen 19.00 Uhr konnten drei Männer in der Wetterschutzhütte beim Hocheck in vorläufige Sicherheit gebracht werden. Sie stiegen wenig später mit Hilfe von Einsatzkräften zum Watzmannhaus weiter ab.

Nun galt das Bemühen dem bei der Mittelspitze verbliebenen Hamburger, der nicht mehr gehen konnte. Gegen 20.00 Uhr versuchte die Besatzung des Rettungshubschraubers Martin 1 von Heli Austria aus dem Salzburger Pongau, den Mann an Bord zu nehmen. Der Pilot musste den Anflug zur geplanten Taubergung aber wegen starker Windböen abbrechen. Mittlerweile erreichte ein Notarzt der Bergrettung den Patienten zu Fuß und konnte ihn stabilisieren. Nach einer Schmerztherapie war dann auch ein langsames Weitergehen möglich.

Watzmann Ostwand
Flugbild: Gerald Lehner
Hinten Watzmann-Ostwand bei besserem Wetter mit Südspitze (links), Mittelspitze und Hocheck. Rechts: Watzmannfrau und die Kinder. Vordergrund: Schönfeldspitze im Steinernen Meer bei Maria Alm

Warten auf den Morgen

Mit Hilfe von weiteren Bergrettern, die eine Sicherungskette aus Fixseilen errichtet hatten, erreichte der verletzte Hamburger gegen 23.15 Uhr die Wetterschutzhütte auf dem Hocheck. Dort übernachtete er mit dem Team bis zum frühen Mittwochmorgen.

Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ konnte kurz nach 7.00 Uhr ein Wolken- und Sturmloch nutzen, um den Patienten und drei Retter mit der Stahlseilwinde an Bord zu nehmen und zum viel tiefer gelegenen Watzmannhaus zu fliegen. Von dort wurde der Hamburger mit der Materialseilbahn ins Tal und ins Krankenhaus gebracht.

Mehr als 19 Stunden

Insgesamt waren 31 Bergrettungsleute und die Besatzungen von zwei Hubschraubern beteiligt. Der Großeinsatz samt Materialschlacht dauerte mehr als 19 Stunden.

Die hauptberuflichen und ehrenamtlichen Einsatzkräfte ersuchen wieder einmal die Sportler und Urlauber in den Bergen um entsprechende körperliche und mentale Vorbereitung. Daneben seien genaue Tourenplanungen und Studien der Wetterberichte wichtig, wenn lange, kraftraubende und ausgesetzte Unternehmungen auf dem Ferienprogramm stehen.

Bei Krimml (Pinzgau) ist Dienstag auf der Reinbachscharte unweit des Wildgerlostales eine 60-jährige Bergsteigerin aus Deutschland schwer verunglückt. Der Unfall geschah in ca. 2.600 Meter Seehöhe an der Landesgrenze zu Tirol. Laut Bergrettern und Flugpolizei war der Einsatz schwierig – wegen Regens, Föhnsturmes und schlechter Sicht. Er gelang im letzten Moment.
Alpinpolizei

Frau bei Sturm im Hochgebirge knapp gerettet

Bei Krimml (Pinzgau) ist Dienstag nahe der Rainbachscharte eine 60-jährige Bergsteigerin aus Deutschland schwer verunglückt. Der Unfall geschah in ca. 2.600 Meter Seehöhe an der Landesgrenze zu Tirol. Laut Bergrettern und Flugpolizei war der Einsatz schwierig – wegen Regens, Föhnsturmes und schlechter Sicht. Er gelang im letzten Moment – mehr dazu in salzburg.ORF.at (15.7.2021)