Kindergarten Kinderbetreuung 600 Betreuungseinrichtungen für Kinder gibt es im ganzen Land Salzburg. Nur 15 davon sind Betriebskindergärten in Unternehmen. Wirtschaftskammer (WK), Arbeiterkammer (AK) und der Arbeitsmedizinische Dienst (AMD) wollen Firmen künftig bei der Gründung solcher Einrichtungen helfen.
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Soziales

Kindergärten: Forderung nach mehr Personal

Es brauche unbedingt mehr Ausbildungsplätze für Kindergarten-Pädagoginnen, weil der Personalmangel immer größer wird. Das fordern Stadt Salzburg, Gewerkschaftsbund und katholische Erzdiözese Salzburg.

Die Stadt Salzburg sucht schon lange zusätzliche Kindergarten-Pädagoginnen, doch trotz dieser dauernden Bemühungen sind zehn Prozent der Stellen nicht besetzt. Die Erzdiözese Salzburg muss manchmal in Urlaubszeiten kleine Kindergärten ganz schließen, weil kein Personal mehr da ist.

Auch die Landgemeinden bemerken den Mangel an Kindergartenpädagoginnen deutlich. Die Personalsuche werde von Jahr zu Jahr schwieriger, beklagen die Verantwortlichen.

Bedarf steigt seit Jahren

Kinder sind tagsüber immer länger im Kindergarten, weil die Eltern arbeiten müssen. Die Öffnungszeiten werden deshalb ausgebaut. Das wiederum braucht Personal, das es in der nötigen Menge allerdings nicht gibt.

Die Kindergartenschule BAFEP in der Stadt Salzburg könnte zwar doppelt so viele Schüler aufnehmen, doch gebe es dafür zurzeit die Kapazitäten nicht, heißt es dazu aus der Erzdiözese, die die BAFEP in der Stadt Salzburg betreibt.

„Brauchen mehr Ausbildungsplätze“

Deshalb brauche es mehr Ausbildungsplätze – vor allem im berufsbegleitenden Kolleg, haben Stadt Salzburg, Gewerkschaftsbund und auch die Erzdiözese am Donnerstag gefordert. Zurzeit beginnen pro Jahrgang rund 30 Personen die Kolleg-Ausbildung. Ein erstes und auch machbares Zeil sei, eine zweite Klasse einzurichten.