Geschlossene Bar in der Steingasse
ORF.at/Georg Hummer
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Wirtschaft

Gastronomen erleichtert über geplante Öffnung

Extrem erleichtert reagieren Salzburgs Gastronomen auf die Öffnungsschritte ab 19. Mai. Es gebe einige Wermutstropfen wie Registrierungs- und Maskenpflicht, sowie zeitliche und räumliche Beschränkungen. Insgesamt überwiege die Freude über das Ende des harten Lockdowns.

Weniger Neuansteckungen, dafür deutlich mehr Impfungen, haben die Bundesregierung bestärkt, ab 19. Mai in ganz Österreich weitere Öffnungen zu erlauben. Die Pflicht zur Registrierung der Gäste, eine frühe Sperrstunde, stark begrenzte Gästezahlen und der Einsatz von FFP2-Masken, nimmt die Branche in Kauf, betont Wirtesprecher Ernst Pühringer.

„Akzeptieren Regelungen, sind zufrieden“

„Zufrieden sind wir jedenfalls damit, dass wir aufsperren dürfen, und dass das jetzt zu 100 Prozent fix ist. Wir haben natürlich versucht diese Regelung – vier Personen indoor, zehn outdoor – anzugleichen, denn im wirklichen Leben in einem Gasthaus, wenn das Wetter umschlägt, es zu regnen beginnt, wird es eine große Diskussion werden. Dann vergrault der Wirt quasi seine eigenen Gäste. Die Sperrstunde mit 22.00 Uhr akzeptieren wir jetzt zum Starten einmal, 23.00 Uhr wäre besser gewesen. Die Registrierungspflicht ist für uns in Salzburg eh nichts neues, also alles gut“, sagt Pühringer.

Die ebenfalls möglichen Corona-Selbsttests der Gäste an der Eingangstür zum Lokal, hält der Wirtesprecher dagegen für wenig praktikabel und hofft, dass das Ausnahmen bleiben.