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Flugbild: Gerald Lehner
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Politik

Neue Plattform für Landschaftsschutz

Dem Landschafts- und Naturschutz wollen in Salzburg fünf Organisationen in Zukunft eine gemeinsame Stimme geben. Alpenverein, Naturfreunde, Naturschutzbund, Bio Austria und der Verein Fairkabler haben sich zusammengetan und ein Manifest veröffentlicht.

Mittwoch wurde es den Parteien im Landtag übergeben. Es gehe darum, „auf Salzburg aufzupassen“. Der Zugriff von Geschäftemachern auf Natur, Landschaft, Artenvielfalt – häufig auch außerhalb der Landeshauptstadt – sei „unerträglich“ geworden, heißt es gleich zu Beginn des Manifests. Es wird vom „Kampf um die letzten freien Flächen“ gesprochen.

Vielerlei Forderungen

Zu den Forderungen zählen Mitsprache der Bevölkerung bei großen landschaftlichen Eingriffen, Stopp von Zersiedelung und Bodenverbrauch, radikaler Wandel in der Raumplanung, Verbote von Chalets, Buy-To-Let-Appartements, Zweitwohnsitzen sowie die Stärkung der heimischen Landwirtschaft. Deren Produkte sollten bevorzugt in allen öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Seniorenheimen, Spitälern verwendet werden.

Neukirchen am Großvenediger Zweitwohnsitze illegale Zweitwohnungen Raumordnung Raumordnungsgesetz

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Flugbild: Gerald Lehner
Chalet-Dorf im Oberpinzgau

Akteure wollen mehr Druck auf Politik

Die gemeinsame Naturschutz-Plattforme vertrete insgesamt 90.000 Mitglieder, sagen die Akteure. Sie will in Zukunft über konkrete Missstände informieren, verbunden mit Verbesserungsvorschlägen. So soll auch politischer Druck geschaffen werden.

Die neue Plattform für Landschaftsschutz