Mitarbeiter des Roten Kreuzes mit Schutzausrüstung beim Abnehmen eines Coronavirustests
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Gesundheit

Kaum Osterruhe beim Testen und Tracing

Die Coronavirus-Pandemie hält die Mitarbeiter im Contact-Tracing und an den Teststationen im ganzen Land auch über Ostern auf Trab. In der Landeshauptstadt arbeiten am Osterwochenende rund 50 Personen. Zudem wird im ganzen Land weiter getestet – nur am Ostersonntag wird eine Pause eingelegt.

Abgesehen vom 24 Stunden Notdienst sind die Mitarbeiter der Kontaktnachverfolgung am Wochenende immer zwischen 7.30 und 21.30 Uhr in der TriBühne Lehen im Einsatz. 25 von ihnen sind Bundesheersoldaten. Sie hätten schon viel Erfahrung bei der Kontaktnachverfolgung und würden – wie das ganze Team – großes Fingerspitzengefühl beweisen, lobt der Bezirksverwaltungschef der Stadt Salzburg Michael Haybäck.

Gute Quote bei Nachverfolgung

Seit dem Auftreten der ersten Coronavirus-Mutationen sei auch die Auskunftsfreudigkeit der Salzburger wieder deutlich gestiegen. Die Nachverfolgungsquote liege in der Landeshauptstadt bei mehr als 90 Prozent und damit deutlich über dem österreichweiten Schnitt, ergänzt Haybäck.

Tests auch am Samstag und Ostermontag

Um die weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, empfiehlt er, auch weiterhin die kostenlosen Coronatests in Anspruch zu nehmen. Diese sind am Samstag im Messezentrum und im Kongresshaus möglich, aber auch in vielen anderen Teststationen im Land.

Der Ostersonntag ist der einzige Test-Ruhetag, am Ostermontag werden wieder Abstriche genommen. Geimpft wird über die Feiertage nicht – dafür sei kein Impfstoff da, heißt es aus dem Büro des zuständigen Gesundheitsreferenten und Landeshauptmannstellvertreters Christian Stöckl (ÖVP). Sämtliche Dosen dieser Woche seien bis Freitagabend, vornehmlich an Lehr und Kindergartenpersonal, verimpft worden.

„Termine, die man nicht wahrnimmt, absagen“

Eine große Bitte wird in allen Testzentren des Landes geäußert. Wenn jemand seinen gebuchten Termin nicht wahrnehmen kann oder will, dann soll er oder sie absagen. So kann dieser Termin nämlich an jemand anderen vergeben werden.