Krankenschwester an Krankenbett bei Patient in der Intensivstation
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CoV-Patienten: Entlastung durch Privatspital

Mit Sorge beobachten Spitalsmanager die Entwicklung der Infektionszahlen im Land Salzburg. Die Belegung der Intensivstationen habe seit zwei Wochen um die Hälfte zugenommen, heißt es aus den Landeskliniken. Nun gibt es erstmals auch im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder spezielle Betten für CoV-Patienten.

Bisher waren CoV-Intensivpatienten nur im Uniklinikum in der Landeshauptstadt und im Krankenhaus Schwarzach untergebracht. Seit Freitag sind auch bei den Barmherzigen Brüder zwei schwerkranke Patienten in Betreuung. Im Gegensatz zu den Spitälern in Ostösterreich, gebe es in Salzburg noch genügend Platz für Intensiv-Patienten, heißt es.

Private auch für andere Aufgaben des Landesspitals

Auf Salzburger Stationen stehen insgesamt 49 Betten zur Verfügung. 24 sind derzeit mit CoV-Patienten belegt, weitere 97 Infizierte mit Krankheitssymptomen werden auf den Normalstationen versorgt, sagt Wolfang Fürweger, Sprecher der Landeskliniken. Die Unterstützung durch Privatspitäler sei eine große Erleichterung.

Die drei privaten Kliniken in Bad Vigaun, Hallein-Dürrnberg und Salzburg-Aigen haben zudem 185 planmäßige Operationen der Chirurgie, Orthopädie und Urologie aus dem Uniklinikum übernommen.

Pro Intensivbett vier bis fünf Pflegekräfte

Den aktuellen Anstieg der Infektionszahlen beobachte man im Landesspital und Uniklinikum dennoch mit Sorge, so Fürweger. Zwar werde daran gearbeitet, noch weitere Plätze auf Intensivstationen zu schaffen. Weil ein solcher Patient rund um die Uhr insgesamt vier bis fünf Pflegekräfte benötige, seien die Möglichkeiten personell stark begrenzt, so der Sprecher.

CoV-Patienten: Entlastung durch Privatspitäler

Mit Sorge beobachten Spitalsmanager die Entwicklung der Infektionszahlen im Land Salzburg. Die Belegung der Intensivstationen habe seit zwei Wochen um die Hälfte zugenommen, heißt es aus den Landeskliniken.