Ein Schild mit Verhaltensregeln für das Einkaufen im Supermarkt während der Coronavirus-Krise.
Mathis Fotografie
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Chronik

Streit um Abstand in Geschäften: Drei Verletzte

Am Freitag und Samstag hat es gleich drei Verletzte nach Meinungsverschiedenheiten wegen des Mindestabstands in Geschäften gegeben: In Salzburg-Itzling gerieten zwei Kunden aneinander. In Salzburg-Aigen wurde ein 63-Jähriger durch einen Faustschlag verletzt.

Ein anderer Kunde eines Supermarkts schlug Samstagvormittag den 63-jährigen Salzburger mit der Faust ins Gesicht, weil dieser ihn auf das Einhalten des Mindestabstands aufmerksam gemacht hatte. Der 63-Jährige war in dem Markt vor der Kasse angestanden – und hatte den anderen wegen des Abstands angesprochen. Der Mann ignorierte diese Hinweise aber zunächst. Allerdings sei ihm der Unbekannte nach Verlassen des Geschäfts gefolgt und habe ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen, gab der 63-Jährige später gegenüber der Polizei an. Der Salzburger erlitt bei der Attacke eine blutende Nasenverletzung.

Die Polizei fahndet jetzt nach dem unbekannten Täter: Der junge Mann war nach dem Vorfall in Richtung Josef-Kainz- bzw. Ferdinand-Raimund-Straße geflüchtet. Nach Angaben des Opfers soll er etwa 25 Jahre alt und etwa 1,70 Meter groß sein. Er trug Brille und Kopfhörer sowie eine blaue Jacke, dunkle Jeans und eine blaue Mütze.

Rauferei zwischen 53-Jährigem und 71-Jährigem bei Kassa

Bereits Freitagmittag begannen in einem Geschäft in Salzburg-Itzling ein 53-Jähriger und ein 71-Jähriger wegen nicht eingehaltenen Mindestabstands im Kassenbereich eine Rauferei. Die beiden waren zunächst verbal in Streit geraten, der dann handgreiflich wurde. Auch die herbeigerufenen Polizisten konnten den Konflikt nur mit Mühe schlichten: Denn auch in Beisein der Beamten bedrohte einer der beiden aufgebrachten Kontrahenten den anderen. Die beiden Stadt-Salzburger erlitten bei der Auseinandersetzung leichte Schürfwunden. Sie werden beide angezeigt.