Seniorein
ORF.at/Christian Öser
ORF.at/Christian Öser
Gesundheit

Impfung dürfte Seniorenheime schützen

Anfang des Jahres waren im Seniorenheim in Salzburg-Aigen nach einem Corona-Ausbruch 16 Menschen gestorben. Nach den Durchimpfungen war ein weiteres Haus desselben Trägers vom Virus betroffen – und dort gab es keine Todesfälle.

Genau drei Wochen zu spät habe es die Impfungen für die Bewohner in Salzburg-Aigen gegeben. Das sagt die Geschäftsführerin der Jungarbeiter-Bewegung, Monika Schüssler. Anfang Jänner hatte sich in dem Seniorenheim in Salzburg-Aigen das Virus ausgebreitet, nach der Infektion einer mobilen, geistig beeinträchtigten Frau. 86 Bewohnerinnen, Bewohner und Mitarbeiter waren schließlich infiziert, 16 Menschen sind dann an dem Virus gestorben, bestätigt die Geschäftsführerin des Heimträgers.

Heim der Trägerorganisation nach Impfung ohne Todesfälle

Weil sich die Infektion so rasch ausgebreitet hat, gab es den Verdacht, es könnte sich um die britische Virus-Mutation gehandelt haben. Die Ergebnisse der Proben sind aber bis heute nicht bekannt, sagt Geschäftsführerin Schüssler. Dass die Coronavirus-Impfung in den Seniorenheimen wirken dürfte, hat sich in einem anderen Haus desselben Träger in Ostösterreich gezeigt. Nach den Durchimpfungen war die Einrichtung vom Coronavirus betroffen – Todesfälle gab es dort aber keine.

Vermehrte Todesfälle auch im Seniorenheim Oberalm

Auch in der Seniorenresidenz Schloss Kahlsperg in Oberalm hat es Mitte Jänner 21 Corona-Infektionen gegeben. 16 Menschen sind danach gestorben, bestätigt eine Sprecherin der Caritas.