FFP2-Masken
APA/Barbara Gindl
APA/Barbara Gindl
Gesundheit

Richtiger Gebrauch von FFP2-Masken

Mit 25. Jänner kommen neue Lockdown Regeln. Vor allem betrifft das, das Tragen der FFP2-Masken im Handel und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Beim Gebrauch gilt es einige Punkte zu beachten:

Der größte Unterschied zum herkömmlichen Mund-Nasen-Schutz ist die Filterleistung. FFP2-Masken gelten als medizinisches Produkt, und haben bei richtiger Handhabung eine Filterleistung von 95 Prozent. Sie sind also nicht nur Schutz vor einer Tröpfchenübertragung, sondern filtern auch die eingeatmete Luft. Bevor man aber zur Maske greift heißt es einmal mehr die Hände desinfiszieren, erklärt die Präsidentin der Salzburger Apothekerkammer Kornelia Seiwald: „Dann die Maske aus der Verpackung und an den Gummibändern nehmen. Dabei so wenig wie möglich die Innenseite der Maske berühren. Ganz wichtig ist, dass der Nasenbügel – der ja so eine Klammeer ist, nach oben zeigt. Dann lege ich die Maske an den Ohren an und versuche den Bügel passend zu stellen.“

FFP2-Masken nicht mehrmals tragen

Wichtig ist, dass die FFP2-Maske richtig sitzt. Am einfachsten ist das zu kontrollieren, in dem sich die Maske beim kräftigen Ein- und Ausatmen beispielsweise beim Sprechen mitbewegt. FFP2-Masken zu waschen oder sie auch mehrmals zu verwenden, davon raten Experten ab. Medizinproduktehersteller Friedrich Strubreiter erklärt warum: „Es ist ein Einmal-Produkt. Aussagen von diversen Politikern, dass man diese Maske wiederverwenden und am Heizkörper aufwärmen kann, davon raten wir dringend ab. Wenn die Maske feucht geworden ist, ist sie zu entsorgen. So ist es auch ganz klar von den Herstellern zertifiziert.“

Sicherheitsmerkmale echter FFP2-Masken

Um sicher zu gehen, dass es sich um eine FFP2-Maske handelt, raten Experten auf die Kennzeichnung zu achten. Auf der Maske steht „CE“ mit einer 4-stelligen Prüfnummer. Der Hersteller muss angegeben sein und eine EN-Norm. Auch ein Code muss abgebildet sein. "Entweder die üblichere Variante „NR“ oder „R". Nur zweitere Variante ist zur Wiederverwendung gedacht“, erklärt die Präsidentin der Salzburger Apothekerkammer Kornelia Seiwald. Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sind wie bisher vom Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ausgenommen. Wer aus medizinischen Gründen keine Maske tragen kann, muss ein Attest mitführen – und darf dann ein Gesichtsschild tragen. FFP2-Masken sollen zum Selbstkostenpreis in Supermärkten angeboten, oder für Einkommensschwache Haushalte auch gratis zur Verfügung gestellt werden. Von einem Kauf von FFP2-Masken via Internet raten Experten ab.