Rif Sport Training Zentrum
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CoV: Profisportler dürfen weitertrainieren

Mit den verschärften CoV-Maßnahmen im Tennengau geht fast nichts mehr im Sportgeschehen. Einzig im Universitäts- und Landessportzentrum Rif dürfen Profisportler weitertrainieren. Sie sind von dem Veranstaltungs- und Trainingsverbot, das im Bezirk bis 26. Oktober gilt, ausgenommen.

Gesamtweltcupsieger Stefan Kraft und Skisprungkollegin Chiara Hölzl können sich weiter auf die bevorstehende Saison vorbereiten, genauso wie Triathlon-Olympia-Aspirant Lukas Hollaus, oder die ehemalige Karateweltmeisterin Alisa Buchinger. Leistungssportler, Spitzensportler und Heeressportler bilden die Ausnahme in der neuen Verordnung und dürfen wie bisher in Kleingruppen in Rif weitertrainieren, sagt der Direktor des Universitäts- und Landessporttzentrums Wolfgang Becker.

„Ich glaube, dass wir hier in Rif noch einmal mit einem blauen Auge – gerade für unsere Spitzensportler – davon gekommen sind. Auch die Universität kann ihre Lehrveranstaltungen abhalten. Lediglich unsere Sportveranstaltungen, die Breitensport- und Hobbysportaktivitäten müssen leider die nächsten zwei Wochen entfallen“, sagt Becker.

ASKÖ kritisiert Trainingsverbot

Dass der Breitensport im Bezirk Hallein für zwei Wochen untersagt werde, kritisiert unterdessen ASKÖ Salzburg Präsident Gerhard Schmidt in einer Aussendung. Man befürworte zwar sinnvolle Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, ein generelles Trainingsverbot sei aber gesundheitspolitisch nicht sinnvoll, die präventiven Effekte des Sports für das gesamte Immunsystem würden so außer Acht gelassen, so Schmidt.

Besonders kritisch ist die Situation im Fußball Unterhaus, die Heimspiele der betroffenen Vereine im Tennengau sind abgesagt, das hat der Salzburger Fußballverband mitgeteilt. Auswärtsspiele können nun auch ohne Zustimmung des Gegners abgesagt werden.