MS Salzburg auf dem Wolfgangsee
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Tourismus

CoV setzt Schifffahrt und Bahnen zu

Die Coronavirus-Pandemie beschert auch den Tourimusbetrieben der Salzburg AG Umsatzeinbußen. Festungsbahn, Mönchsbergaufzug, Schafbergbahn und die Wolfgangseeschiffahrt mussten heuer drastische Besucherrückgänge hinnehmen, zeigt die Zwischenbilanz des laufenden Jahres.

Während knapp die Hälfte weniger Passagiere heuer die Schafbergbahn und die Wolfgangseeschiffahrt genutzt haben, war die Coronavirus-Pandemie in der Stadt Salzburg noch deutlicher zu spüren: So hatten Festungsbahn und Mönchsbergaufzug heuer zusammen nur knapp 775.000 Fahrgäste – im Vorjahr waren es mehr als zwei Millionen.

Die Tourismusgesellschaft der Salzburg AG musste daher auch 65 ihrer rund 80 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken, sagt Geschäftsführerin Daniela Kinz. Sie hofft allerdings noch auf zusätzliche Fahrgäste im Herbst und Winter: „Abrechnen tut man am Schluss. Wir setzen ganz fest drauf, dass wir alles geben für den Herbst und auch ein Advent steht ja noch bevor, wo wir zuversichtlich sind, dass wir noch die ein oder andere Mehrfahrt durchführen können.“

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Coronaregeln auch bei der Schafbergbahn
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CoV-Regeln gelten auch bei der Schafbergbahn
Anstellen bei der Schafbergbahn mit Coronasicherheitsabstand
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Anstellen bei der Schafbergbahn mit Sicherheitsabstand
Lokomotive und Waggons der Schafbergbahn bei der Abfahrt
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Lokomotive und Waggons der Schafbergbahn bei der Abfahrt
Visualisierung der neuen Talstation der Schafbergbahn
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Visualisierung der neuen Talstation der Schafbergbahn
Passagiere der MS Salzburg am Wolfgangsee während der Coronakrise
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Passagiere der MS Salzburg am Wolfgangsee während der Coronavirus-Krise
Passagiere der Wolfgangseeschiffahrt mit Mund-Nasen-Schutz
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Passagiere der Wolfgangseeschiffahrt mit Mund-Nasen-Schutz
Kapitän an Bord der MS Salzburg
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Kapitän an Bord der MS Salzburg
Festungsbahn auf Stahlbrücke über Oskar-Kokoschka-Weg
ORF.at/Georg Hummer
Festungsbahn auf Stahlbrücke über Oskar-Kokoschka-Weg
Eingang zur Festungsbahn
ORF.at/Georg Hummer
Eingang zur Festungsbahn
Mönchsbergaufzug zum Museum der Moderne
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Kassenschalter beim Mönchsbergaufzug

Kinz: Investitionspläne bleiben unverändert

Trotz der aktuellen Fahrgastrückgänge hält das Unternehmen aber an seinen Investitionsplänen fest, betont Kinz. So soll 2021 mit dem Neubau der Talstation der Schafbergbahn begonnen werden. „Gleichzeitig planen wir auch am Schafberg eine neue verbesserte Wegeführung und Barrierefreiheit, in dem wir den Schrägaufzug von der Bergstation zum Hotel und Restaurant Schafbergspitze führen und damit auch Wettersicherheit ermöglichen“, sagt Kinz.

7,5 Millionen Euro werden diese Investitionen kosten. Die Tourismusgesellschaft der Salzburg AG hofft jedenfalls binnen der kommenden zwei Jahre die Besucherzahlen von 2019 wieder erreichen zu können, sagt Kinz.