Eingang Eisriesenwelt
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Tourismus

Eisriesenwelt wieder offen

Am Samstag hat die Eisriesenwelt in Werfen wieder aufgesperrt – drei Wochen nach dem tödlichen Steinschlag, bei dem ein 14-jähriger Besucher ums Leben gekommen ist. Für die Wiedereröffnung haben sie zusätzliche Schutzmaßnahmen installiert.

Die neuen Steinschlagnetze müssen aber nicht behördlich abgenommen werden. Der Betreiber ist als Wegehalter alleine für den Zugang zur Höhle verantwortlich. Ob die Betreiber für den tödlichen Unfall vom 12.Juli haften, ist noch nicht geklärt.

42 Meter breit und fünf Meter hoch ist das neue Schutznetz über der Unfallstelle am Weg zur Eisriesenwelt. Nach dem tödlichen Steinschlag soll das Netz die Besucher vor weiteren Felsstürzen schützen. In Summe haben die Betreiber 220.000 Euro in das Schutznetz investiert. Der Weg sei jetzt sicher, ein Restrisiko bleibe aber immer, wird betont.

Betrieb nach tödlichem Unfall freiwillig geschlossen

Die Behörde muss die neue Konstruktion nicht abnehmen. Hintergrund ist, dass die Betreiber nach dem Unfall freiwillig zugesperrt haben und der Betrieb nicht durch eine Behörde geschlossen wurde. Daher können die Betreiber auch alleine entscheiden, wann und wie sie wieder öffnen.

Ob sie nach dem tödlichen Steinschlag zur Verantwortung gezogen werden, ist noch nicht geklärt – die Staatsanwaltschaft ermittelt.

red, salzburg.ORF.at