Radarbox Pinzgauer Straße B311 bei Weißbach bei Lofer
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Verkehr

Unfallgefahr auf Landesstraßen am höchsten

Die Landesstraßen sind in Salzburg die mit Abstand gefährlichsten Straßen. Das zeigt eine Analyse der Landesstatistik zu den Unfallzahlen der vergangenen fünf Jahre. Von knapp 18.000 Verkehrsunfällen mit Personenschaden entfielen 60 Prozent auf Landesstraßen.

Die Landesstraßenverwaltung sammelt jede Unfallmeldung und versucht, Gefahrenstellen zu entschärfen. 502 Unfälle mit Personenschaden waren es in fünf Jahren auf der Pinzgauer Straße, und dort insbesondere im Freiland und im Saalachtal.

Mehr als doppelt so viele Unfälle, nämlich 1.200, passierten auf der Wiener Straße (B1), und dort vor allem im Ortsgebiet, also auch auf der Innsbrucker Bundesstraße in der Stadt Salzburg.

Jeder Unfall wird genau dokumentiert

Die Beamten der Landesstraßenverwaltung und der Verkehrsplanung dokumentieren jeden einzelnen dieser Unfälle und legen pro Unfall mehrseitige Akten an, sagt der Leiter der Landesstraßenverwaltung, Bernhard Irnberger.

„Auf dieser Grundlage werden unter anderem bauliche Maßnahmen gesetzt, oder auch nur einfache Markierungsarbeiten, um diese gefährlichen Stellen wegzubekommen bzw. zu entschärfen und so die Verkehrssituation dort zu verbessern. Wir arbeiten da gut mit den Sachverständigen zusammen. Und die Maßnahmen lassen sich auch an niedrigeren Unfallzahlen ablesen.“

Derzeit Arbeit an mehreren gefährlichen Kreuzungen

Aktuell arbeiten die Experten des Landes an mehreren gefährlichen Kreuzungen – etwa in Bergheim (Flachgau), wo die Kreuzung Muntigl entschärft werden soll, weiters in Straßwalchen (Flachgau) an der großen Kreuzung im Ortszentrum. In Kuchl (Tennengau) geht es dabei um die Kreuzung der Bundesstraße mit dem Bauvorhaben Kuchl Nord.